Manfred Kapp: Mehr polizeiliche Präsenz in Langenselbold

Langenselbold
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„Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“, so kommentiert der Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler (FW), Manfred Kapp, die in der vergangenen Woche erfolgte Aufnahme Langenselbolds in das von der hessischen Landesregierung angebotene Programm zur Erhöhung der Sicherheit vor Ort.

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Das Programm nennt sich „Kompass“ und hat zum Ziel, die Stadt bei der Entwicklung eines eigenen Sicherheitskonzepts zu unterstützen. „Ich halte die Teilnahme für gut, denn auch geringe Verbesserungen können helfen, den Bürgern ein sichereres Gefühl zu geben. Meine Freude ist allerdings leicht verhalten. Ich würde gern sehen, wenn die Landesregierung wenigstens einen konkreten Beamten der hessischen Polizei dem Programm vor Ort im Main-Kinzig-Kreis hinzufügen würde.“

Manfred Kapp weiß, dass laut offiziellen Zahlen die Kriminalitätsrate zurückgeht. „Deutschland ist eines der sichersten Länder der Welt“, habe Innenminister Seehofer bei der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik im April gesagt. Folge man der Statistik, sei dies sicherlich richtig. Trotzdem fühlten sich viele Menschen insgesamt immer unsicherer. Wohnungseinbrüche und brennende Autos in Langenselbolds Straßen würden auch wenig dazu beitragen, dieses Gefühl zu beseitigen. Die Langenselbolder Stadtverordnetenversammlung habe auf das steigende Sicherheitsbedürfnis der Bürger reagiert und die Zahl der Stadtpolizisten im letzten Jahr von zwei auf vier erhöht. Auch die Teilnahme an dem „Kompass-Programm“ sei ein Versuch, die Sorgen der Bürger zu mindern.

Doch Manfred Kapp warnt: „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht in einem Feld bloßer Oberflächenkosmetik erschöpfen. Ich bin überzeigt, dass das subjektive Sicherheitsbedürfnis der Bürger letztlich nur dann gestärkt wird, wenn auch die objektive Sicherheit verbessert wird. Mit anderen Worte: Wir brauchen die dauerhafte und sichtbare Präsenz der Polizei in Langenselbold. Dies kann durch einen Polizeiposten oder eine Polizeistation gewährleistet werden. Viele Langenselbolder erinnern sich an den Hessentag, als im Steinweg eine Polizeistation aufgebaut war. Oft wurde ich damals von Besuchern gefragt, ob wir in Langenselbold tatsächlich eine Polizeistation hätten, das sei ja super. Leider musste ich das verneinen. Die Polizeistation wurde nach dem Hessentag wieder abgebaut.“

Der FW-Bürgermeisterkandidat kennt die bisherigen Ablehnungen des Langenselbolder Wunsches durch das Land und die Polizeibehörden. Er weiß auch, dass es ein ganz dickes Brett sein wird, das es da zu bohren gilt. „Ich denke aber“, so Manfred Kapp abschließend, „dass eine Stadt wie Langenselbold, die zu den Städten mit dem höchsten Einwohnerwachstum im Main-Kinzig-Kreis gehört, nicht ablassen darf, das berechtigte Anliegen der Bürger nach mehr Sicherheit mit Nachdruck zu verfolgen. Der Bürgermeister sollte hier an der Spitze der Bewegung stehen.“

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