Verstörende Debatte um Schulstandort

Langenselbold
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Mit Besorgnis und wachsendem Unmut verfolgen die Freien Wähler (FW) die von FDP und CDU losgetretene Diskussion um eine Gymnasiale Oberstufe oder ein Gymnasium in Langenselbold.

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“Als ich vor zwei Wochen den Vorstoß der FDP für eine Gymnasiale Oberstufe las,“ kommentiert die FW-Fraktionsvorsitzende, Christiane Kapp, „habe ich ihn noch mit einem Achselzucken als einen alle Jahre wiederkehrenden Wahlkampfhype abgetan. Die Grundidee war ja nicht unattraktiv. Der jetzige Vorstoß der CDU hat eine ganz andere Qualität. Er zieht eine ideologische Auseinandersetzung von vorgestern aus der Mottenkiste, von der ich bis heute geglaubt hatte, sie sei überwunden. Und er zielt auf das Herz und die Existenz der Käthe-Kollwitz-Schule als integrierter Gesamtschule. Das ist nicht hinnehmbar.“

Hintergrund des Vorwurfs der Freien Wähler ist ein Antrag der CDU-Fraktion zur nächsten Langenselbolder Stadtverordnetenversammlung. In ihm wird der Magistrat aufgefordert, die Möglichkeit zu prüfen, ob am Schulstandort Käthe-Kollwitz-Schule eine Gymnasium oder eine Gymnasiale Oberstufe geschaffen werden kann. Weiterhin soll geprüft werden, ob die KKS von einer integrierten in eine kooperative Gesamtschule umgewandelt werden kann. „Alles können unsere Schulen in Coronazeiten brauchen, “ konstatiert Christiane Kapp, “nur keine von Lokalgrößen in die Schule getragene Unruhe. Sie brauchen im Gegenteil jede Hilfe, die sie bekommen können, um den Unterricht für ihre Schüler sicherzustellen, sei es im Klassenzimmer oder digital. Was sie auf keinen Fall benötigen, sind Standort- oder ideologisch motivierte Umwandlungsdiskussionen. Ich habe selten in der Politik ein derart mangelhaftes Verständnis für die aktuellen Probleme einer Schule gesehen wie hier und heute bei der Langenselbolder CDU.“

Die Freien Wähler stellen sich deshalb zu einhundert Prozent hinter die Käthe-Kollwitz-Schule, die erst im letzten Jahr ihr 50jähriges Jubiläum feiern konnte. „ Wir unterstützen, “ so Christiane Kapp“, die Käthe-Kollwitz-Schule als integrierte Gesamtschule. Wir unterstützen sie als Schule, die das gemeinsame Lernen von Kindern und Jugendlichen länger ermöglicht als andere Schulen. Und wir unterstützen sie als Schule, der es in den 50 Jahren ihres Bestehens immer gelungen ist, eine offene, zugewandte Atmosphäre für ihre Schüler zu schaffen, die die Schule weit über Langenselbold hinaus attraktiv gemacht hat und macht.“

Mit der Käthe-Kollwitz-Schule, so die Freien Wähler, sei 1969 die gymnasiale Schullaufbahn nach Langenselbold gekommen. Die Käthe-Kollwitz-Schule ermögliche es den Langenselbolder Jugendlichen und den Jugendlichen aus den Gemeinden der Umgebung, alle Schulabschlüsse zu erreichen, die an hessischen Mittelstufenschulen vergeben werden, auch den Übergang auf die Oberstufen in Hanau oder Bruchköbel. Ihren Bestand als integrierte Gesamtschule in Frage zu stellen, so wie die CDU es jetzt versuche, sei eine fahrlässige Aufkündigung der bisher gemeinsamen Unterstützung der heimischen Mittelstufenschule durch die Langenselbolder Parteien. „Kein Wahlkampf ist so etwas wert. Es ist eine verstörende Debatte, “ so Kapp abschließend.“

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