Luftfilter: Freie Wähler plädieren für Ausstattung aller Räume

Langenselbold
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Bereits in der Stadtverordnetenversammlung am 25.1.2021 hatten die Freien Wähler beantragt, sämtliche Langenselbolder Kindertagesstätten mit mobilen Luftfilteranlagen auszustatten.

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Mehrheitlich angenommen wurde jedoch ein Gegenantrag der CDU, dass zunächst Bedarf und Kosten im Ausschuss ermittelte werden sollten. Dies ist inzwischen geschehen. Allerdings hat der Ausschuss darauf verzichtet, eine Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung abzugeben. Damit sei, so die Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Christiane Kapp, in einer Presseerklärung, der Ball wieder beim Parlament, das in der Haushaltsdebatte am Montag über Anschaffung oder Nichtanschaffung der Luftfilteranlagen nun endgültig entscheiden müsse.

Nach der Diskussion im Ausschuss setzen die Freien Wähler an, dass dabei der völlige Verzicht auf die Anschaffung keine wirkliche Option für die Stadtverordnetenversammlung darstellt. Sollte sich dies in der Sitzung am Montag bestätigen, würden zwei Möglichkeiten bei der Anschaffung zur Auswahl stehen. Alternative eins: Die Ausstattung sämtlicher Kita-Räume mit Luftfiltern. Dies wären in den städtischen Kitas 73 Räume. Hinzu kämen noch einmal 41 Kita-Räume der Freien Träger. Oder Alternative zwei: Die Ausstattung lediglich der Räume, die nicht ausreichend durch regelmäßiges Fensteröffnen belüftet werden können. Dies wären in den städtischen Kitas elf. Hinzu kämen nochmal acht Räume bei den Kitas in freier Trägerschaft, also insgesamt 19. Der Finanzbedarf bei den Alternativen wäre entsprechend unterschiedlich. Sämtliche Räume durch Kauf auszustatten, würde voraussichtlich rund 350 000 Euro kosten, zuzüglich Wartungskosten von 47 000 Euro im Jahr. Bei der Bestückung von lediglich 19 Räumen würden rund 57 500 Euro anfallen, plus 7500 Euro Wartungskosten.

Die Freien Wähler wissen, dass die genannten Kosten jedem Betrachter des Langenselbolder Haushaltes einen Schrecken einjagen werden. Christiane Kapp kommentiert den Schrecken wie folgt: „Zwei Dinge, glaube ich, durch die Pandemie gelernt zu haben. Es gibt Zeiten, in denen man erstens schnell handeln muss und in denen man zweitens klotzen muss und nicht kleckern darf. Dies ist meiner Meinung nach bei unseren Kitas der Fall. Die Freien Wähler favorisieren deshalb die Ausstattung aller Räume mit Luftfiltern. Egal jedoch, welche der Alternativen in der Stadtverordnetenversammlung eine Mehrheit findet, jede von ihnen wäre eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Istzustand. Allerdings sollte zunächst geklärt werden, ob es möglich ist, die Luftfilter zu leasen. Dies würde die Belastung des Haushaltes deutlich verringern.“

Bezüglich der Technik der einzubauenden Luftfilter wollen sich die Freien Wähler zum derzeitigen Zeitpunkt noch kein abschließendes Urteil erlauben. „Wir freuen uns über das Interesse der Firma Heraeus,“ kommentiert Christiane Kapp Pressemeldungen, „ Aber das Votum für die Art der Filter ist der zweite Schritt . Am Montag kommt es darauf an, dass das Parlament möglichst einmütig eine Grundsatzentscheidung zur Ausstattung der Kita-Räume mit Luftfiltern trifft.“

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