Basis für einen zukunftssicheren Gigabitzugang

Langenselbold
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Die CDU Langenselbold traf sich zu einem Online-Gespräch mit dem zuständigen Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann (CDU), um über die digitale Zukunft Langenselbolds zu sprechen.

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Nachdem die Schaffung politischer Rahmenbedingungen zum weiteren Ausbau des Glasfasernetzes im Main-Kinzig-Kreis durch die BBMK (Breitband Main-Kinzig) am 05. Januar besprochen wurde, traf der Kreistag schon einen Monat später, am 05. Februar die Entscheidung. Nun werde ein Markterkundungsverfahren eingeleitet und ein Betreiber des neuen Netzes gesucht. Eine Herausforderung seien die noch nicht finalisierten neuen Förderbedingungen des Bundes. Die 183 Millionen Euro Fördergelder seien natürlich an diese Bedingungen gebunden. Hierzu gehörten laut Ottmann die Bereitstellung des Eigenanteils von ca. 33 Millionen Euro sowie die Bestimmung von Gebieten, in denen eine Förderung möglich ist. Erschwert werde dies, weil ursprünglich geplant gewesen sei, dass die Aufgreifschwelle von 100 Mbit/s durch den Bund aufgehoben werde, dies jedoch nicht geschehen sei. So könnten weitaus weniger Anschlüsse gefördert werden, da nur Haushalte mit weniger Bandbreite und ohne Aussicht auf Verbesserung unter die Förderung fallen. Tobias Dillmann, CDU-Kreistagskandidat, bedauert dies sehr, „da somit im ersten Schritt nur 218 Gebäude in Langenselbold von einem kostenlosen Hausanschluss profitieren können.“

Die CDU Langenselbold interessierte sich vor allem auch dafür, warum und welche Häuser in Langenselbold eine Chance auf Anschluss bekommen können. Herr Ottmann erklärte, warum dies im ersten Schritt in Langenselbold nur 218 Gebäude beträfe. Da in Langenselbold viele Vodafone (ehemals UnityMedia) Kabelanschlüsse existierten, könne nur dort gefördert werden, wo private Anbieter keinen Ausbau planen. Auch der Bereich von ca. 500 m rund um den Telekom Hauptverteiler in der Vogelsbergstraße, könne durch den Vectoring Ausbau nicht mit geförderten Glasfaseranschlüssen erschlossen werden. Für alle anderen Haushalte bestehe noch die Chance über die Beteiligung des Main-Kinzig-Kreises an der Gigabitregion Rhein-Main einen Glasfaseranschluss zu bekommen. Die stärkere Berücksichtigung anderer Orte im Main-Kinzig-Kreis erkläre sich durch die teilweise Jahrzehnte alten Leitungen, die nur über sehr kurze Kupferkabelstrecken höhere Bandbreiten von 100 Mbit/s und mehr ermöglichen könnten. „Noch vor zwei Jahren war das Interesse gering, keiner hätte geglaubt, dass plötzlich das Homeoffice, Distanzunterricht und Streamingdienste solch eine Rolle spielen könnten.“, so Ottmann. Nun sei die Situation eine andere, immer mehr Hauseigentümer fragten nach einem Glasfaser- oder Gigabitanschluss.

Die CDU Langenselbold sagte Ottmann Unterstützung dabei zu, die Eigentümer zu überzeugen, sich kostenlos an das von der BBMK ausgebaute Netz direkt anschließen zu lassen. Hierbei handelt es sich in keinem Fall um einen direkten Zwang zum Vertragsabschluss, sondern nur um den Hausanschluss, der die Basis für einen zukunftssicheren Gigabitzugang bildet. „Solch ein Anschluss ist nicht nur für jedes Haus eine Wertsteigerung, sondern für alle Personen unabhängig von deren aktuellem Nutzerverhalten“, betont Natalie Warnecke-Quanz. Schließlich gehe die Entwicklung stetig in Richtung höherer Bandbreiten. „Zurzeit geht es um Homeoffice und Distanzunterricht. In Zukunft werden Telemedizin und vernetzte Geräte immer normaler werden. Dabei geht es auch um die Entwicklung von Pflegerobotern, denn demographischer Wandel und Pflegekräftemangel werden den Einsatz dieser technischen Helfer in Zukunft notwendig machen“, ergänzt Monika Duderstadt. Nicht zu vergessen sei zusätzlich, dass die Glasfasertechnologie auch klimaschonender als die Nutzung der vorhandenen Kupferkabelwege ist, denn die neue Technologie verbraucht nur einen Bruchteil der Energie.

Fragen und Anregungen zum Thema Glasfaser- und Gigabitanschlüsse für Langenselbold können auch im Gespräch mit Listenkandidaten der CDU Langenselbold beim Digitalen Hausbesuch „GEMEINSAM leistungsstark, klimaschonend und gesund leben!“ am 27. Februar 2021 um 19:30 Uhr im Rahmen einer Videokonferenz gestellt werden. Hierzu und zu weiteren Themenabenden werden bis zum Wochenende Informationen in alle Haushalte verteilt und können auch auf der Homepage der CDU-Langenselbold oder über deren Facebookseite abgerufen werden.

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