Belcanto begeistert mit internationalem Programm

Linsengericht
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Im österreichischen Bad Hof Gastein scheint die Herbstsonne auf den Dorfplatz vor dem Kursaal, wo die Sänger und Sängerinnen von belcanto Linsengericht jodeln: „Hol a Rührei, hol a Radio.“

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Der Wanderführer lobt: „Das war gar nicht so schlecht!“ Dann dreht er sich zu dem danebenstehenden Taiwanesischem Chor und bringt ihnen ebenfalls das Jodeln bei.

Vier Chöre waren am vergangenen Wochenende zu dem 1. Montana:Musica-Festival in Bad Hofgastein eingeladen. Der Linsengerichter Chor belcanto begann gemeinsam mit seinem Chorleiter Gerd Zellmann am Donnerstagmorgen die neunstündige Busfahrt nach Österreich, wo am Abend das internationale Festival im Kurhaus eröffnet wurde. In lockerer Atmosphäre sangen zu diesem Anlass der österreichische Chor Gasteinklang unter der Leitung von Martin Aigner, der taiwanesische Sing-Song-Chorus unter der Leitung von Haowei Chuang und belcanto ein paar Lieder aus ihrem Repertoire. Der Präsident des Festivals, Arthur Arh betonte mehrfach in seiner Eröffnungsansprache, dass Musik die Sprache ist, die alle Menschen in der Welt verstehen.

„Sie singen das am besten zehn Mal und wir nehmen das dann aus unterschiedlichen Perspektiven auf“ hieß es am Freitag bei dem Dreh für ein Werbevideo für die geplanten Musikfestivals der nächsten Jahre. So sang belcanto über eine Stunde lang „Guantanamera“ in der Parkanlage mit dem schönen Alpenpanorama im Hintergrund. „Ein deutscher Chor, mit einem Lied aus Kuba in Österreich. Super!“, so die Organisatorin. Am Nachmittag präsentierte belcanto bei einem vierzigminütigen Open-Air-Konzert sein umfangreiches, internationales Konzertprogramm, humorvoll moderiert von Mitgliedern des Chores. Als belcanto den chinesischen Fengjang-Song anstimmte, war die Begeisterung besonders bei den taiwanesischen Chormitgliedern sehr groß. Bei Bier und Brotzeit, begleitet von österreichischer Volksmusik und Tanz, erlebten die Festivalbesucher am Abend einen typischen Hoagascht.

Freilich kann man nicht ins Salzburger Land, schon gar nicht als Chor, ohne das Geburtshaus von Mozart in Salzburg wenigstens von außen zu bestaunen, weshalb der Chor den Samstagvormittag bei einer Stadttour in Salzburg verbrachte, bevor sich die Sänger am Abend das letzte Mal in den Smoking warfen und die Damen das letzte Mal ihre lila Blazer rausholten. Für den Festkonzert im Kursaal Bad Hofgastein, dem Höhepunkt des Festivals, kamen nochmals alle Chöre, sowie ein lokaler Kinderchor und ein Blasorchester zusammen. Mit dem österreichischen Volkslied „Der Lahnsattler Holzknecht“ bedankte sich belcanto mit Jodelgesang bei seinen Gastgebern, die begeistert im Publikum mitschunkelten.

Das Konzert war schon lange vorbei, die Zuhörer schon längst zu Hause, als es im Kursaal bei ein paar Gläschen Bier und Wein noch lange weiterging. Die Chöre sangen sich gegenseitig ihre Stücke vor, brachten sich einige davon gegenseitig bei und stießen auf die Musik, das Leben und das gelungene Festival an.

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