Grüne Positionen für Linsengericht

Linsengericht
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Die Gemeinde Linsengericht liege mit ihren fünf Ortsteilen zwischen Wäldern, Wiesen und Feldern zwar wunderbar eingebettet im Grünen, aber – im übertragenen Sinne – sei leider noch lange nicht alles im „Grünen Bereich“.

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Dies war die Quintessenz des "1. Treff Punkt Grün" des Linsengerichter Ortsverbands Bündnis 90 / Die Grünen, zu dem am 29. September 25 Besucher in eine private Scheune in Großenhausen gekommen waren.

Nach den Statements von Gastgeber Rolf Heggen, dem Verbandsvorsitzenden Klaus Böttcher sowie Norbert Müller, Sebastian Rühl und Gunther Schilling entwickelte sich eine fast zweistündige sehr lebhafte Diskussionsrunde zu nahezu allen Entwicklungen in der aktuellen Gemeindepolitik. Es wurde deutlich, wofür sich die Mitglieder der Grünen in Gemeindevertretung und -vorstand auch nach den nächsten Kommunalwahlen am 14. März 2021 in den folgenden fünf Jahren mit noch größerem Nachdruck einsetzen wollen: Für achtsamen Klimaschutz, umweltfreundlichen Verkehr und eine nachhaltige Landwirtschaft, die auch Artenvielfalt fördert, für soziale Gerechtigkeit sowie Integration und Inklusion, für zukunftsfähige Unternehmen und Geschäfte in der Gemeinde, um die Versorgung in den Ortsteilen und die Qualität von Arbeitsplätzen vor der Haustür zu verbessern.

Klaus Böttcher spezifizierte die allgemeine grüne Grundausrichtung: Stärkung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs mit kürzen Fahrtabständen, auch an Wochenenden, Fuß- und Radwege bzw. Fahrradstreifen auf den Straßen,zwischen den Ortsteilen und speziell zu Zug- und Bus-Bahnhof sowie dem neuen Einzelhandsgebiet "Vor der Au", den Ausbau von Anlagen zum Gewinnen regenarativer Energien durch die Gemeinde fördern, Modernisierung der Straßenbeleuchtung durch LED weiter vorantreiben, flächensparende Konzepte beim Bau von Industrieanlagen, Entwicklung der Ortskerne mit eigenen Dorfläden, sozialer Wohnungsbau, Kinderbetreuung, Ausbau der Ganztagsschule und Überwindung des alten Ortsteilsdenkens bei den Infrastrukturen für Sportanlagen, Feuerwehrstationen, Bürgerhäusern.

In der Diskussion wurden von den Besuchern vor allem die überfällige Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Großenhausen und Geislitz bemängelt und der starke Einsatz von Giftstoffen auf Äckern auch in unmittelbarer Nähe zu Wohnanlagen. Es wurde angeregt, einen Energiespeicher der Gemeinde zu erwägen. Wohnen im Alter, die immer noch zu geringe Anflughöhe der Flugzeuge, Förderung der Bio-Landwirtschaft waren unter anderem weitere Themen, die angesprochen wurden.

Mit dem Slogan "Grünes Licht für Linsengericht" wurden erstmals in der Öffentlichkeit fünf Entwürfe für Plakate zu den Kommunalwahlen präsentiert, die positiv aufgenommen wurden. Neu gestaltet wurde zudem die Homepage des Ortsverbands, die unter gruene-linsengericht.de aufgerufen werden kann. Der Ortsverband Bündnis 90 / Die Grünen will seine lokale Offensive für ideelle Unterstützung auf möglichst breiter Basis fortsetzen. Dazu müsse auch niemand in den Ortsverband eintreten. Aber jeder, der Interesse und Freude daran habe, das Gemeindeleben mitzugestalten, könne in die grünen Listen für Gemeindevertretung und Ortsbeiräte zur nächsten Kommunalwahl aufgenommen werden. Der "2. Treff Punkt Grün" des Ortsverbands Linsengericht ist für November in Geislitz geplant.

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