Gemeinde Freigericht informiert sich zum Thema Bürgerbus

Linsengericht
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In einem kürzlich stattgefundenen Gespräch zwischen Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) und Dr. Albrecht Eitz (SPD), Bürgermeister der Gemeinde Freigericht, sowie dem Leiter des Freigerichter Ordnungsamtes, Peter Betz, wurde das Thema Bürgerbus besprochen.

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Zunächst wurde das vorliegende Betriebskonzept aus Linsengericht erörtert. Gerade für ältere, nicht mehr uneingeschränkt mobile Menschen, stellt der Betrieb des Bürgerbusses eine wesentliche Erleichterung dar. Die Fahrgäste werden an der Haustür abgeholt, zum gewünschten Zielort und anschließend wieder nach Hause gefahren. Dies ist eine wertvolle Ergänzung zum ÖPNV. In Linsengericht fährt der Bürgerbus seit Februar 2020 die Bürgerinnen und Bürger zu Arztterminen, zum Einkaufen oder zur Physiotherapie. Die gewünschten Fahrten werden im Vorzimmer des Bürgermeisters telefonisch angemeldet und von dort aus an die ehrenamtlichen Fahrer weitergegeben. Trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie hat die Gemeinde Linsengericht aktuell sieben ehrenamtliche Fahrer, die stets mit vollem Einsatz die Linsengerichter Bürgerinnen und Bürger chauffieren.

Mit bislang über 500 Fahrten ist der Bürgerbus in Linsengericht sehr gut angekommen und es hat sich ein fester „Stammkundenkreis“ gebildet. Aber auch neue Fahrgäste kommen stets hinzu, die von dem Angebot über die Medien oder Bekannte und Verwandte erfahren haben. Das Angebot ist für die Fahrgäste kostenlos, eine Spendendose steht im Bus aber auch bereit. Der Bürgerbus kann auch anderweitig genutzt werden. So stand in Linsengericht der Bus in der Woche der Ferienspiele 2020 ausschließlich den kleinsten Fahrgästen zur Verfügung. Aber auch eine Nutzung über Vereine ist möglich, sodass der Bus mit der Soma des FSV Geislitz auch schon ein Wochenende auf Vereinsausflug war.

Wenn die Lage rund um das Infektionsgeschehen sich etwas beruhigt hat, soll auch die Suche nach finanziellen Unterstützern aufgenommen werden. Die laufenden Betriebskosten sind von den Gemeinden zu tragen, was eine Unterstützung durch ortsansässige Firmen wünschenswert macht. Die Gemeinde Freigericht hat diese Informationen dankbar zur Kenntnis genommen und wird, wie von der Gemeindevertretung beschlossen, einen Vertreter der Gemeinde Linsengericht in den Ausschuss für Soziales einladen, um weitere Details vorzustellen und Fragen zu beantworten.

Foto (von links): Bürgermeister Albert Ungermann, Jannah Meyer, Verena Tasch, Bürgermeister Albrecht Eitz und Peter Betz.

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