CDU kontert Ungermann: "Substanzloser politischer Rundumschlag"

Linsengericht
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"Mit einem substanzlosen politischen Rundumschlag hat die Tage Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) auf den sehr sach- und zielorientierten Wahlkampf der CDU Linsengericht reagiert", so die Reaktion auf eine Pressemitteilung aus dem Linsengerichter Rathaus (wir berichteten).

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In dieser Pressemitteilung werfe er der CDU vor, das keine der zukunftsweisenden Projekte in Linsengericht auf Initiative der CDU auf den Weg gebracht worden seien. "Dass wir die Aussagen von Bürgermeister Ungermann so nicht stehen lassen können, zeigen folgende Beispiele", so Parteivorsitzender Jörg Kildau: "Einen wesentlichen Beitrag zum jetzigen Standort der neuen Kita in Altenhaßlau hat die CDU geleistet. Bürgermeister Ungermann war es, der jahrelang an dem Standort ehemaliger Müllplatz (Festplatz) mit all seinen Problemen in Altenhaßlau festgehalten hat. Erst durch den CDU-Antrag wurde der jetzige neue Standort festgeschrieben."

Denn eines stehe für die CDU Linsengericht fest, so Fraktionsvorsitzender Joachim Schmidt:"Auf einer ehemaligen Müllkippe kann man keinen Kindergarten bauen genauso wenig wie Mehrfamilienhäuser oder wo liegt der Unterschied für den Bürgermeister? Die CDU hat in der Vergangenheit hier Flagge gezeigt und wird dies auch in Zukunft tun. Wenn der Bürgermeister ehrlich ist, war ihm der Festplatz als Standort für die Kita selbst nicht geheuer, sonst hätte er gewiss unseren neuen Standortvorschlag gar nicht erst angenommen. Bei dem jetzigen Gewerbe beziehungsweise Wohngebiet „Vor der Au“ bleibe festzuhalten, dass es der Gemeinde Linsengericht vor einigen Jahren erst gar nicht gelungen sei, ein tragfähiges Konzept zur Umsetzung zu bringen. Den Anstoß zur jetzigen Entwicklung habe der REWE-Konzern gegeben. "Der Rewe am Stadtweg war in die Jahre gekommen. Ein neuer Standort musste her. Die Gemeinde hätte dieses Projekt niemals anstoßen beziehungsweise umsetzen können. Das weiß der Bürgermeister auch. Für diese positive Entwicklung von 'Vor der Au' sowie für das 'Urbane Zentrum' geht primär in Richtung Investoren der Firma KITZ. Zum Schluss noch zum Thema Hochwasserschutz, eben dieses CDU Mitglied, das angeblich nicht bereit ist, Fläche für ein Rückhaltebecken zur Verfügung zu stellen, hat bereits in einem Schreiben vom Frühjahr 2020 Gesprächsbereitschaft signalisiert. In diesem Schreiben geht es um das Zusammenspiel zwischen Landwirten, Freizeitnutzern und der Gemeinde. Hier haben Landwirte Vorschläge erarbeitet, welche allerdings von der Gemeinde aufgrund Personalmangels, so der Bürgermeister, noch zurückgestellt wurden", erklärt die CDU Linsengericht.

Stelle man nun die Aussagen von Bürgermeister Ungermann und die Aussagen der CDU gegenüber, könne man durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass ohne die CDU die Erfolgsgeschichte in Linsengericht kleiner ausgefallen wäre, so Fraktionsmitglied Sabine Schmidt. "Natürlich hat es die Opposition schwerer, Ideen durchzubringen, deshalb werden wir aber nicht müde an unseren Vorschlägen festzuhalten, so zum Beispiel die Umsetzung von Baumgräbern in allen Ortsteilen, das hätte es ohne die CDU nicht gegeben", so Jörg Kildau: "Die Umsetzung von Beschlüssen ist Aufgabe von Bürgermeister und Verwaltung. Hier kann er uns keine Untätigkeit vorwerfen. Weitere Beispiele unserer erfolgreichen Arbeit kann man im Faktencheck und auf unserer Internetseite nachlesen."

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