Förderprogramm für Photovoltaikanlagen

Linsengericht
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"Auf der letzten Sitzung der Gemeindevertretung am 1. Juli wurde einstimmig ein von der CDU beantragtes kommunales Förderprogramm für Photovoltaikanlagen für die Gemeinde Linsengericht beschlossen", so CDU-Fraktionsvorsitzender Timo Geppert.

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Zielgruppe des Programms seien Bestandsgebäude, aber auch Neubauten in der Gemeinde. Dabei sollen Anlagen bis zu einer Größe von maximal 10 kWp gefördert werden - also primär für Ein - bzw. Zweifamilienhäuser. Gefördert werde die Neuerrichtung von fest installierten, mit dem Stromnetz des Netzbetreibers (Kreiswerke Main – Kinzig) verbundenen Photovoltaikanlagen zur Stromerzeugung je Kilowatt Peak (kWp).

"Als Förderbetrag wurden 100 Euro/kWp bzw. maximal 1.000 Euro pro Anlage bzw. Eigentümer beschlossen, der CDU-Vorschlag hatte 150 Euro/kWp bzw. maximal 1.500 Euro pro Anlage vorgesehen. Bei aktuellen Investitionskosten von solchen Anlagen von ca. 1.300 €/kWp entspricht das somit einer Förderung in der Größenordnung von ca. 7,5 Prozent der Investitionskosten. Die CDU begrüßt diesen Beschluß, mit dem in Linsengericht die kommunale Energiewende forciert und damit beschleunigt wird. Auch wenn damit für die einzelne Anlage weniger gezahlt wird als von der CDU vorgeschlagen, können aber mehr in den Genuß dieses Zuschusses kommen. Damit werden", so hofft Fraktionschef Timo Geppert, "über einen gemeindlichen Zuschuss möglichst viele Hausbesitzer in Linsengericht zur solarenergetischen Nutzung ihrer Dachflächen mobilisiert."

Neu aufgenommen seien in dieses Programm auch sogenannte Balkonanlagen worden, die mit maximal 10 Prozent beziehungsweise einem Höchstbetrag von 80 Euro der Anschaffungskosten gefördert werden würden.

"Das Förderprogramm wird mit einem Startvolumen von 50.000 Euro bereits ab 1. August 2021 beginnen und ist auf ein Jahr im ersten Schritt befristet. Im Juni 2022 soll dann über die Fortführung des Programms beraten werden. Die Finanzierung des Förderprogamms erfolgt über den Haushalt 2021 beziehungsweise 2022“, so zum Abschluss CDU-Vorstandsmitglied Joachim Schmidt.

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