Hessens größter Bestand an Thüringer Waldziegen

Linsengericht
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Ihr Bestand ist bedroht, doch immerhin weidet heute die größte Herde der uralten Rasse der Thüringer Waldziege auf dem Ziegenhof von Henry und Tobias Groh auf deren Ziegenhof im Linsengerichter Ortsteil Waldrode.

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Sie ist der größte Bestand in Hessen mit 120 Tieren, darunter 70 Lämmer..SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, ihr Landtagskollege Heinz Lotz (SPD), landwirtschaftlicher Sprecher seiner Fraktion, Bürgermeister Albert Ungermann (SPD), der Erste Beigeordnete Helmut Bluhm (SPD) und Mitglieder des SPD-Ortsvereins Linsengericht ließen sich bei einer Besichtigung die erfolgreiche Geschichte des Ziegenhofs von dem gelernten Industriekaufmann Tobias Groh erzählen. Aus seinem Hobby mit der Haltung von sechs Bergziegen wurde in wenigen Jahren ein Nebenerwerbsbetrieb nebst Direktvermarktung, dessen Produkte im eigenen Hofladen, im „Regiomaten“, regionalen Läden und im Glashaus vermarktet werden.

Schon als Kind wäre er gerne Bauer geworden, doch zunächst stand eine Lehre als Industriekaufmann bei Degussa an, berichtete der gebürtige Waldröder Tobias Groh seinen Gästen. Nur als Hobby hielt er sich sechs Bergziegen, doch schließlich pachtete er Land hinzu, versorgte seine Tiere mit eigenem Heu, fuhr ins Erzgebirge, erwarb neun Thüringer Waldziegen, eine uralte, in ihrem Bestand bedrohte Rasse und wurde Nebenerwerbsbauer. Die Herde entwickelte sich prächtig und die kleinwüchsigen Ziegen zogen vom kleinen Stall seines Cousins in ein neu erbautes, weitläufiges Holzgebäude mit eigener Melkeinrichtung um.

„Unser Ziel war es, Ziegenprodukte von der Milch, über Salami, Quark, Joghurt bis zum Käse für die Direktvermarktung zu erzeugen“, so Tobias Groh. Das Genehmigungsverfahren für die Herstellung von Käse durch das Veterinäramt dauerte ein Jahr, denn „bei der Herstellung von Lebensmitteln gibt es keine Diskussionen“, so Groh. Seit Anfang Juli wird nun auch ein Premieren-Schnittkäse nach Tilsiterart im eigenen Käserei-Container produziert und komplettiert damit die Produktpalette des Ziegenhofs.

Bei einem Imbiss konnten sich Grohs Gäste von der Qualität seiner Ziegen-Produkte überzeugen. Liebhaber von Ziegen-Quark, - milch, -joghurt, -salami und -käse können sich in Waldrode direkt am „Regiomaten“, der vom Landkreis gefördert wurde, bedienen, besuchen alternativ den Hofladen – „an sieben Tagen in der Woche“ – und kommen ins Glashaus. Beworben haben sich die Grohs für den Wochenmarkt in Hanau und REWE habe eine Anfrage gestartet. In alten Zeiten galt die Ziege als „Kuh des armen Mannes“. Heute finden ihre Produkte immer mehr Liebhaber und auch seine Gäste aus SPD-Bundestags und Landratsfraktion, Gemeinde und SPD-Ortsverein genossen den „Ziegen-Imbiss“ in Waldrode sichtlich.

Foto: Linsengerichts Bürgermeister Albert Ungermann, SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Müller und SPD-Landtagsabgeordneter Heinz Lotz genossen ihren Besuch auf dem Ziegenhof Waldrode. Hier vor der Hütte, die den „Regiomaten“ beherberg, aus dem sich Liebhaber von Ziegenprodukten jederzeit versorgen können.

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