2019 ist wieder der Sport im Visier

Altenhaßlau
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Die erste Jahreshauptversammlung nach der Grundsanierung der Schießstätte stand bei der Schützengilde Altenhaßlau noch ganz im Zeichen der größten Renovierungs-Maßnahmen der jüngeren Vereinsgeschichte.

Seit September 2018 heißt es bei den Linsengerichtern wieder „Feuer frei“ doch bis dahin war es ein langer, anstrengender und teurer Weg. Viele tausend Arbeitsstunden und einen hohen sechsstelligen Betrag brachten die Sportschützen auf, um ihre Schießstätte wieder auf den gesetzlich geforderten Stand zu bringen und für die Zukunft fit zu machen. „2018 mussten wir auf unsere Vereinsmeisterschaften verzichten, ebenso auf das traditionelle Königsschießen“, erklärt der erste Vorsitzende Otto Fischer. Aber dieses Opfer habe sich gelohnt. Die Heimstatt der Altenhaßlauer sei jetzt ein echtes Juwel und ein Anziehungspunkt für Schießsport-Begeisterte aus der ganzen Region. „Wir freuen uns über den regen Zulauf von Gastschützen, das spült auch Geld in unsere Vereinskasse“, so Dennis Cavaco, zweiter Vorsitzender. Denn die Baukosten seien erheblich und man habe den ursprünglich gesteckten Rahmen auch überschreiten müssen. „Zu großem Dank verpflichtet sind wir allen Institutionen, die uns finanziell bei unserem Mammut-Projekt unterstützt haben – vor allem der Main-Kinzig-Kreis, die Gemeinde Altenhaßlau und der hessische Sportbund haben uns jeweils mit großzügigen Zuschüssen bedacht, ohne die wir unser Vorhaben nicht hätten umsetzen können“, resümiert Fischer.

Ab sofort soll aber wieder der Sport im Mittelpunkt stehen. Aus diesem Grund erweiterte der Verein auf der Sitzung am 17. März 2019 seinen Vorstand um das neue Amt des Schützenmeisters. „Der soll zukünftig dafür Sorge tragen, dass wir wieder stärker auf allen Ebenen bei Meisterschaften Erfolge erzielen – sowohl als Einzelschützen, als auch mit der Mannschaft“, erläutert Cavaco. Dass die Mitglieder voll hinter ihrem Führungs-Duo stehen, zeigte sich nicht zuletzt an dem frenetischen Applaus und an der einstimmigen Wiederwahl. Auch bei der Besetzung der anderen Vorstandsämter herrschte große Einmütigkeit. Bereits ein alter Hase ist Karl-Heinz Wostruha als Jugendwart. Neu in die Führungsriege stoßen Oliver Odenthal als Kassierer, Stefan Peter als Schriftführer und Björn Weigand als Waffen- und Zeugwart. Letzterer tritt die Nachfolge von Jens Kircher an, der als erster Schützenmeister dem Vorstand erhalten bleibt. Kurz fiel in diesem Jahr aufgrund der langen Bauphase die Ehrung der zurückliegenden Sport-Erfolge aus. Wobei Dennis Cavaco es geschafft hat, neben der erheblichen Belastung auf den diversen Baustellen, souverän die Flinten-Wettbewerbe im Schützen-Bezirk zu dominieren. So wurde er sowohl in den Disziplinen Trap, Doppel-Trap und Skeet Bezirksmeister und errang bei der hessischen Landesmeisterschaft einen respektablen dritten Platz. Otto Fischer ließ es sich darüber hinaus nicht nehmen, die diesjährigen Jubilare zu ehren. Stolze 50 Jahre hält bereits Dr. Gerd Seemann der Schützengilde Altenhaßlau die Treue. Auf immerhin 25 Jahre Mitgliedschaft kommen Hans-Dieter Breideband, Otto Fischer, Norbert Koch, Hans-Helmut Peter und Knut Peter Trolle.

Foto (von links): Karl-Heinz Wostruha, Stefan Peter, Björn Weigand, Oliver Odenthal, Dennis Cavaco und Otto Fischer.

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