Umgestaltung des „Rumpenheimer Wegs“

Bischofsheim
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Die Straße „Rumpenheimer Weg“ ist eine wichtige Verkehrsachse im Stadtteil Bischofsheim, die den „Fechenheimer Weg“ mit der Straße „Am Kreuzstein“ verbindet.

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Sie wird von unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer*innen intensiv genutzt. Deshalb sollen die Interessen der verschiedenen Nutzer*innen und Anwohner*innen bei der weiteren Planung zur Umgestaltung dieser Straße Berücksichtigung finden. Alle Bürger*innen sind deshalb eingeladen, drei Varianten zu bewerten, die ein Planungsbüro erarbeitet hat.

Ziel der Vorschläge ist es, einen gleichmäßigen Verkehrsfluss zu ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen zu gewährleisten. Denn der „Rumpenheimer Weg“ gehört zum Streckennetz des Maintaler Busverkehrs, ist Teil des Schulwegeplans und wird sowohl vom motorisierten Individualverkehr als auch von Radfahrer*innen genutzt. Deshalb sehen alle drei Varianten die Einrichtung eines Fahrrad-Schutzstreifens vor. Die wesentlichen Unterschiede bestehen darin, ob und in welchem Umfang Pflanzinseln und Stellplätze erhalten bleiben sollen, die einerseits die gefahrene Geschwindigkeit reduzieren, andererseits den Verkehrsfluss zuweilen stocken lassen. Aktuell befinden sich im „Rumpenheimer Weg“ 32 Stellplätze und 18 Pflanzinseln.

Die drei Varianten für die Umgestaltung der Straße sind einzusehen unter maintal.de/rumpenheimer-weg. Ab 26. November 2020 bis 10. Januar 2021 haben Bürger*innen die Möglichkeit, sich an einer Umfrage zu den Vorschlägen, die ein Verkehrsplanungsbüro erarbeitet hat, zu beteiligen. Dies ist online über den Button „Jetzt mitmachen“ auf der genannten Projektseite möglich oder auf telefonische Anfrage hin auch postalisch. „Wir möchten die Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger in den politischen Entscheidungsprozess einfließen lassen. Ziel ist, gemeinsam eine gute Lösung für eine verkehrssichere und nutzerfreundliche Umgestaltung zu finden“, sagt Bürgermeisterin und Stadtplanungsdezernentin Monika Böttcher.

Variante 1 sieht vor, dass Fahrrad-Schutzstreifen abschnittsweise eingerichtet und aufgrund der Fahrbahnbreite an den Engstellen unterbrochen werden. Bei dieser Maßnahme, die mit einem geringen baulichen Aufwand verbunden ist, blieben zehn Pflanzinseln und zwei Parkplätze erhalten. Variante 2 sieht vor, dass es in beide Fahrtrichtungen Fahrrad-Schutzstreifen geben soll und zusätzlich eine Erhöhung der Fahrbahn in den Kreuzungsbereichen erfolgt. Dadurch werden Geschwindigkeiten im Kreuzungsbereich reduziert und die Sicherheit erhöht. Diese Lösung ist aufgrund der baulichen Veränderungen die teuerste Variante und würde den Verlust der Pflanzinseln und Parkplätze bedeuten.

Bei Variante 3 werden Fahrrad-Schutzstreifen nur auf der Nordseite eingerichtet. Der Vorteil dieser Option wäre, dass sie mit einem geringen baulichen Aufwand einhergeht und 29 Parkplätze sowie 15 Pflanzinseln erhalten werden könnten. Es ist nicht vorgesehen, die komplette Straße umzubauen. Gehwege und Fahrbahn sollen grundsätzlich beibehalten werden. Auch eine Reduzierung der Geschwindigkeit ist nicht möglich, weil hierfür die rechtliche Grundlage fehlt. Für nähere Auskünfte steht Verkehrsplaner Andreas Herbig unter der Telefonnummer 06181 400-455 zur Verfügung.

Foto: Der „Rumpenheimer Weg“ in Bischofsheim soll umgestaltet werden. Dazu gibt es drei Vorschläge, die interessierte Bürger*innen im Zuge einer Umfrage bewerten können. Foto: Stadt Maintal

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