Nachhaltigkeit in städtischen Kitas

Maintal
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Mit einer Abschlusspräsentation im Rathaus berichteten Anfang Juni acht Jahrespraktikantinnen und ein Jahrespraktikant aus den Kindertageseinrichtungen der Stadt Maintal über ihre Erfahrungen und Erlebnisse.

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Sie alle haben in den letzten zwölf Monaten auf ihrem Weg zur Erzieherin oder zum Erzieher das so genannte Anerkennungsjahr absolviert. In einer Vorstellung gaben die jungen Frauen und Männer den interessierten Besucher*innen Einblicke in ihren pädagogischen Alltag. Nahezu alle der insgesamt 13 jungen Leute werden bei der Stadt Maintal weiter beschäftigt, viele davon in den Einrichtungen, in denen sie auch das Praxisjahr verbracht haben.

Begrüßt wurden die glücklichen Absolvent*innen von Bürgermeisterin Monika Böttcher. „Bei unserer jährlichen Abschlusspräsentation handelt es sich ja einerseits um einen Abschied von der Ausbildung, andererseits aber auch um einen Neubeginn, um ein Willkommen als frisch gebackene Fachkraft“, erklärte sie. Zu der Veranstaltung waren Leitungen und Anleiterinnen gekommen, ebenso einige der neuen Praktikant*innen, die nach den Sommerferien ihre Zeit in den Kitas und Horten der Stadt Maintal beginnen werden. Während den monatlich stattfindenden Jahrespraktikantentreffen, welche unter Begleitung der übergeordneten Praxisanleiterin Tina Knorr immer in einer anderen Einrichtung stattfinden, haben die Auszubildenden das Thema Nachhaltigkeit näher beleuchtet. „Es ist wichtig die Kinder schon früh an das Thema Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein heran zu führen“, so Tina Knorr. Sich jeden Tag mit ihnen darüber auszutauschen ist schon ganz normaler Alltag in den Kindertagesstätten.

Die Auszubildenden erklärten, wie Kinder ein Umweltbewusstsein im Kita-Alltag erlernen und wie sie als angehende Erzieher*innen auch Themen der Kinder aufgreifen. Mülltrennung, die Kinder zuhause schon erleben, führen sie in der Kita weiter fort. Kinder erinnern sich auch gegenseitig daran nach dem Händewaschen den Wasserhahn auszudrehen oder das Licht bei Sonnenschein auszuschalten. Sie kommen auf tolle kreative Ideen; basteln und bauen beispielsweise mit leeren, ausgewaschenen Joghurtbechern. Das Papier auch auf der anderen Seite zu bemalen, daraus im Anschluss einen Flieger zu bauen oder das benutzte Papier zu schreddern und mit diesem Restprodukt eine neue Sinneserfahrung zu erleben sind nur einige Beispiele, die die Jahrespraktikant*innen in Ihren Aufzählungen dem Publikum berichteten.

In der Präsentation der Jahrespraktikant*innen zeigte sich einmal mehr, wie wichtig es ist zum Thema Nachhaltigkeit auch als Vorbild zu fungieren – entsprechend dem Maintaler Werbeslogan für den Erzieher*innen-Beruf: „Wir suchen Vorbilder“. Bürgermeisterin Monika Böttcher und Fachbereichsleiterin Heidrun Barnikol-Veit sind sich sicher, dass die städtischen Kindertageseinrichtungen für die neuen Erzieher*innen attraktive Arbeitsorte sind. „Im Rahmen unseres Personalgewinnungskonzeptes spielt die Ausbildung eine große Rolle. Zudem möchten wir schon im Vorfeld junge Menschen für die Pädagogik mit Kindern interessieren. Dazu bieten wir unter anderem Schülerpraktika, Praktika zur beruflichen Orientierung oder auch die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres an“, erklärt Heidrun Barnikol-Veit. Mit ihr wünscht Bürgermeisterin Böttcher den neuen Erzieher*innen einen guten Start in „einen wunderbaren, anspruchs- und verantwortungsvollen Beruf, für den sie jetzt sehr gut vorbereitet sind“.

Foto: Neun Jahrespraktikantinnen und Jahrespraktikanten zeigten im Rathaus Maintal, erläutern die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit: Von links Tina Knorr*, Aylin Heper, Burchu Aygün, Aylin Yel, Zina Kyridou, Sibylle Reichardt, Monika Böttcher, Magdi Mikhail, Amira Talic, Ekin Sancak, Esra Sari.

* Tina Knorr begleitete die Jahrespraktikantinnen und Jahrespraktikanten als übergreifende Praxisanleiterin auf ihrem Weg zur Erzieherin und zum Erzieher.

Foto: Stadt Maintal

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