Großmutter bekochte Privathaushalt des Auschwitz-Kommandanten

Maintal
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Als Einstieg in die am kommenden Wochenende beginnende Ausstellung über die Verfolgung der Jehovas Zeugen zeigt das Brüder-Schönfeld-Forum in der Albert-Einstein-Schule den Film „Die Köchin des Kommandanten“.

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Es geht dabei um die Mannheimerin Sophie Stippel, die wegen ihres Bekenntnisses zu den „Bibelforschern“ (ein damals gebräuchlicher Name für die Jehovas Zeugen) unter anderem im Konzentrationslager Auschwitz inhaftiert war. Dort traf sie auf den Kommandanten Rudolf Höß, der die Mannheimerin aus Kindertagen kannte. Dieser Umstand war vermutlich der Grund, dass Höß die Sophie Stippel zur Köchin in seinem Privathaushalt machte. Sie blieb allerdings trotzdem in Haft mit all ihren schrecklichen Umständen. Ihre Befreiung erlebte sie erst 1945 nach einer weiteren Station im KZ Ravensbrück.

Aufgearbeitet hat die ungewöhnliche Geschichte ihr Enkel Gerald Sander mit Unterstützung des Mannheimer Stadtarchivs. Gerald Sander wird nach Maintal kommen und den Schülerinnen und Schülern für ein Gespräch zur Verfügung stehen. Eine weitere Filmvorführung gibt es am 31. Oktober um 19.30 Uhr im Frankfurter Haus am Dom. Der Eintritt kostet 5 Euro. Auch in Frankfurt wird Gerald Sander anwesend sein.

Die Ausstellung „Die mit dem lila Winkel“ im Historischen Rathaus Hochstadt läuft vom 26. Oktober bis 17. November, geöffnet jeweils samstags, sonntags und dienstags von 15.00 – 18.00 Uhr.

Info: www.brueder-schoenfeld-Forum.de

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