Erste Kerze wird online entzündet

Maintal
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Besondere Zeiten verlangen besondere Kreativität. Das gilt vor allem, wenn es in Pandemiezeiten um die Pflege weihnachtlicher Traditionen geht.

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Deshalb waren auch die Akteure der Maintaler Städtepartnerschaften besonders einfallsreich. Sie laden zur Übergabe des Moosburger Adventskranzes in Wachenbuchen in diesem Jahr am ersten Advent auf die Videokonferenz-Plattform Zoom ein.

Auf dem Adventskranz wird am kommenden Sonntag, 29. November, die erste Kerze entzündet. Auch der prächtige Kranz, der traditionell als Gastgeschenk von Maintals österreichischer Partnergemeinde Moosburg am Partnerschaftsbrunnen vor dem Alten Rathaus in Wachenbuchen leuchtet, soll dann wieder auf die Adventszeit einstimmen. In den vergangenen Jahren war die Übergabe in Verbindung mit der Eröffnung des Wachenbucher Weihnachtmarkts ein schönes Ritual zum Start in die Vorweihnachtszeit. Eine Zusammenkunft von Gästen aus Moosburg mit Freund*innen aus Maintal ist ebenso wie die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr nicht möglich. Dennoch ist dies kein Grund, auf diese lieb gewonnene Tradition zu verzichten.

Maintals Stadtverordnetenvorsteherin Jennifer Gutberlet lädt deshalb in ihrer Funktion als Sprecherin des Beirats Städtepartnerschaften für Sonntag, 29. November, von 15.00 bis etwa 15.30 Uhr zu einer Adventskranz-Übergabe auf der Plattform Zoom ein. Dort können interessierte Besucher*innen verfolgen, wie Jennifer Gutberlet, Udo Jung als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Maintal-Moosburg und Erster Stadtrat Karl-Heinz Kaiser die Übergabe vor Ort festlich gestalten. Moosburgs Bürgermeister Herbert Gaggl wird ebenfalls digital zugeschaltet, ebenso wie Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher. „In der Adventszeit geht es um das Zusammensein und die Hoffnung auf eine neue Zeit. Beides ist in diesem anspruchsvollen Jahr ganz besonders wichtig“, sagt Gutberlet.

Die Einwahl für die virtuelle Teilnahme an der Übergabe des Adventskranzes ist über den Link https://us02web.zoom.us/j/85638731721 möglich. Karl-Heinz Kaiser, der in den zurückliegenden Jahren die Feier als Stadtverordnetenvorsteher und Vorsitzender des Beirats Städtepartnerschaften begleitet hat, wird diesmal in seiner neuen Funktion als Erster Stadtrat daran teilnehmen und wünscht sich viele virtuelle Besucher*innen. „Ich freue mich sehr, dass wir gerade in dieser schwierigen Zeit einen Weg gefunden haben, um Begegnungen und die Pflege gemeinsamer Traditionen zu ermöglichen. Kontaktbeschränkung bedeutet schließlich nicht, dass wir uns voneinander entfernen, sondern auf anderen Wegen zueinander finden sollten“, betont er abschließend.

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