Aufruf zu einer unkonventionellen Art des Gedenkens

Maintal
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Am 19. Februar jährt sich der rassistisch motivierte Anschlag von Hanau. Aus der Nachbarstadt Maintal kommt jetzt der ungewöhnliche Aufruf, an diesem Tag alle eingehenden E-Mails mit einem automatisch verschickten Text des Gedenkens zu beantworten.

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Genau so, wie man üblicherweise seine vorübergehende Abwesenheit mitteilt.

Urheber dieser Idee ist der Verein Brüder-Schönfeld-Forum e.V., der sich nach eigenem Bekunden der „Menschlichkeit und Toleranz“ verschrieben hat und zum Netzwerk der Organisationen zählt, die sich im Rhein-Main-Gebiet mit Veranstaltungen und Projekten gegen Rassismus und Antisemitismus engagieren. Nach Vorschlag des Vereins ist es sinnvoll, den Text der Antwort-Mail kurz und individuell zu formulieren. Dann komme er „nicht nur technisch, sondern auch in den Köpfen der Empfänger“ richtig an. Auch sollten die Namen der aus rassistischen Motiven erschossenen Menschen nicht fehlen.

Der Aufruf richtet sich nach den Vorstellungen des Brüder-Schönfeld-Forums an Privatpersonen wie auch an die zahlreichen Organisationen und Institutionen des gesellschaftlichen und politischen Lebens. Dazu heißt es: „Alle, die einen persönlichen E-Mail-Account nutzen, können an einer solchen Aktion des Gedenkens teilnehmen, egal ob sie täglich 3 oder 30 E-Mails bekommen. Wenn sich viele beteiligen, vervielfältigt sich die Wirkung.“

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