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Die bevorstehende Bundestagswahl am Sonntag, 26. September, nehmen einige der Frauen zum Anlass, sich an einer Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu beteiligen und Forderungen für mehr Gleichberechtigung zu stellen. Anfang September fand die konstituierende Sitzung des neuen Frauenbeirats der Stadt Maintal statt. Es sind viele neue Gesichter, die sich ab sofort für das Thema „Gleichstellung“ in Maintal engagieren wollen. Als Sprecherin des Gremiums wurde Susanne Hoffmann gewählt. „Es gibt immer noch viel zu tun beim Thema ,Gleichstellung‘, auch hier bei uns in Maintal“, meint Hoffmann und ergänzt: „Ich freue mich, die Verantwortung für dieses Amt zu übernehmen und dass sich insbesondere viele jüngere Frauen für das Thema engagieren wollen.“

Das neue Gremium ist hoch motiviert und interessiert. Die bevorstehende Bundestagswahl ist ein geeigneter Anlass, um einige Forderungen an die Politik zu adressieren. „Gerechte Steuerpolitik für Frauen schaffen“, „Soziale Berufe aufwerten“ oder „Care-Arbeit gerecht verteilen“ sind nur einige der Slogans, mit denen sich die Frauen präsentieren. Sie halten sie auf Schildern hoch und treten damit vor die Kamera. Einige dieser Bilder werden auch in sozialen Medien geteilt.

„Gleichstellung geht nicht nur Frauen an. Alle sollten sich dafür einsetzen. Denn ohne ein Miteinander auf Augenhöhe werden wir keine Gerechtigkeit in der Gesellschaft erlangen“, ist Annika Frohböse, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Maintal, überzeugt. Sie wendet sich damit auch in Richtung Medien, denn Femizide, also Morde an Frauen, würden noch immer viel zu oft als „Familiendramen“ beschönigt. Dabei würden solche Taten nur verübt, weil Frauen nicht der gleiche gesellschaftliche Stellenwert zuerkannt werde wie Männern, so Frohböse. Viel zu oft würde unterschwellig die Meinung vorherrschen, dass sich Frauen anzupassen und unterzuordnen hätten.

Auch Bürgermeisterin Monika Böttcher unterstützt das Engagement: „Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in unserem Grundgesetz verankert. Trotzdem braucht es im Alltag den steten Einsatz, damit Frauenrechte gesellschaftlich gelebt und akzeptiert werden. Deshalb freue ich mich über den Tatendrang unseres neuen Frauenbeirats und wünsche dem Gremium für die Legislaturperiode erfolgreiches Wirken!“

Wer mehr über Gleichstellungsarbeit bei der Stadt Maintal erfahren möchte, kann dies auf den Seiten des Frauen- und Gleichstellungsbüros auf www.maintal.de unter „Stadtleben“ à „Frauen/Gleichstellung“ tun. Hier finden sich Informationen zu Hilfsangeboten, Veranstaltungen, Beratung und etwa dem Maintaler Frauenhain.

Foto (von links): Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Annika Frohböse, Sprecherin des Frauenbeirats Susanne Hoffmann (Frauenselbsthilfe Krebs e.V.), Elke Reichert (Tagespflegeprojekt), Carmen Büsgen (Landfrauen Wachenbuchen), Irene Morgenstern (Bürgerhilfe) und Yvonne Böker (Industrie- und Handelskammer). Fotos: Stadt Maintal

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