Förderverein „Hilfe für Akwa” schlägt Hilfs-Brücke nach Nigeria

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Mit Hilfe von ca. 2700 € aus Spendenmitteln konnte der Förderverein „Hilfe für Akwa e. V.“ im Mai und Juni diesen Jahres rund 2,55 Tonnen Reis an bedürftige, hungernde Familien in Akwa/Nigeria ausgegeben.

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Aufgrund der Ausgangssperren wegen Covid-19 sind in Akwa die Menschen zusätzlich von Hunger bedroht. Die schnelle und unbürokratische Umsetzung des Reis-Projektes ist ein Beispiel für die gelungenen Projekte und Aktivitäten, die auch Gegenstand der zweiten Mitgliederversammlung des Fördervereins „Hilfe für Akwa e. V.“ am 12. Juli 2020 im Pfarrsaal der Kirchengemeinde „Maria von der Immerwährenden Hilfe“ in Nidderau-Windecken waren. 2018 gründete sich der Verein auf Initiative von Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu, um die Not in seiner Heimat Akwa in Nigeria zu lindern.

Den aktuellen Corona-Bedingungen geschuldet, fand sich nur eine begrenzte Zahl der Mitglieder zur Versammlung ein, um sich über die bisherigen Projekte zur Verbesserung der sozialen und medizinischen Infrastruktur in Akwa zu informieren und über weitere Maßnahmen und Projekte abzustimmen. Im Jahr 2019 sammelte der Verein über 11 000 € Mitgliedsbeiträge und Spenden ein, um die Lage in Akwa zu verbessern, wie Kassenwartin Wilma van Gember berichtete. Der Vorstandsvorsitzende Andreas Lehmann präsentierte die damit ermöglichten Projekte der Jahre 2019 und 2020. So konnte der Förderverein das Dach der Grundschule in Akwa, das durch einen Brand zerstört worden war, erneuern lassen (siehe Foto). Das Herzstück der Arbeit des Fördervereins ist jedoch die Krankenstation, deren Hygienestandards durch das Verlegen von Fliesen verbessert wurden. Außerdem übernimmt der Förderverein auch weiterhin die Kosten für die Arbeit einer Krankenschwester und eines Arztes für jeweils einen Tag pro Woche. Dadurch ist der Anfang für die nachhaltige Verbesserung der sozialen und medizinischen Bedingungen geschaffen. 

Einstimmig wurde von den Vereinsmitgliedern der Vorschlag des Vorstands angenommen, die zweckgebundenen Spendengelder zur Linderung des akuten Hungers der Menschen in Akwa einzusetzen und darüber hinaus anzustreben, weitere Mittel für medizinisches Personal sowie für Lehrpersonal für die Grundschule bereitzustellen. Nach dem Bericht von Pfarrer Dr. Ifeanyi Emejulu über die aktuellen Zustände in seinem Heimatdorf Akwa beschlossen die Mitglieder, dass zusätzlich zu den Mitgliedsbeiträgen eingenommene Spenden für den Einbau von Solarpumpen an den beiden Dorfbrunnen sowie für notwendige Impfaktionen verwendet werden sollen.

Der zweite Vorsitzende Jürgen Heuser hob hervor, dass die Zusammenarbeit und Kommunikation mit den Kooperationspartnern vor Ort zunehmend reibungslos verlaufe und man sich trotz interkultureller Unterschiede besser über gemeinsame Vorhaben und Ziele verständigen könne. Im Verlauf des vergangenen Jahres konnte der Verein auch in der Öffentlichkeitsarbeit Fortschritte erzielen. So wurde mit vereinten Kräften die Homepage des Fördervereins www.akwa-hilfe.de gestaltet und bietet nun für alle Interessierten weitere Informationen zum Verein, seinen Zielen und Projekten.

Zum Schluss der Versammlung warb Schriftführerin Hildegard Bauer nochmals dafür, die Informationen über den Förderverein „Hilfe für Akwa e. V. “ und seine Anliegen weiterzutragen - gilt es doch die Zahl der Mitglieder stetig zu vergrößern, um zusammen nachhaltig handeln zu können. 

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