FWG sieht Einsparpotential bei der Kreiselbepflanzung

Nidderau
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Die FWG Nidderau begrüßt grundsätzlich den Antrag der SPD und Grünen betreffend der Kreiselbepflanzung, sieht jedoch weiteres Einsparpotential bei der Umsetzung.

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Die städtischen Verkehrsinseln mit blühenden, mehrjährigen, insektenfreundlichen Stauden aufzuwerten, verschönere das Stadtbild und erhöhe die Biodiversität. Andere Gemeinden wie Karben, Maintal oder Altenstadt seien diesen Schritt bereits gegangen, was von den Bürgern und Durchreisenden äußerst positiv angenommen werde. Außerdem habe die Bepflanzung mit mehrjährigen Stauden den Vorteil gegenüber der Ausbringung extensiver Blühmischungen, wie man sie an anderer Stelle in Nidderau bereits finde, dass die jährlichen Nachpflanzungen entfallen und der Pflegeaufwand durch die wegfallenden Mäharbeiten reduziert werden könne. Auch wenn die Anfangsinvestition mit frischen Stauden vermutlich höher ausfallen werde als beim Aussäen von Blühmischungen, so wären die Folgekosten doch geringer.

Die FWG Nidderau wollte gerne die Kosten und den Pflegeaufwand für die Stadt Nidderau noch weiter reduzieren und sah hier eine Chance in der Einbindung der ortsansässigen Garten- und Landschaftsbauer sowie Obst- und Gartenbauvereinen, die die Bepflanzung und Pflege der Verkehrsinseln übernehmen könnten und im Gegenzug auf den betreuten Flächen den Verkehr nicht beeinträchtigende Werbeschilder aufstellen dürften. Die FWG Fraktion reagiert enttäuscht auf die Ablehnung von SPD und Grünen auf den Änderungsantrag: „Man hat sich die Chance einer WinWin- Situation für Werbende und die Stadt Nidderau entgehen lassen. Mit unserem Antrag hätte man das gleiche Ziel einer ansprechenden Bepflanzung der Kreisel erreicht und hätte durch den Wegfall der Kosten für Bepflanzung und Pflege der Flächen auch noch bares Geld gespart. Die Größe der Werbeschilder hätte man entsprechend regeln können. Es gibt Beispiele von Gemeinden, wo dieses Vorgehen funktioniert.“ Auch der selektive Sparwillen der Koalition stößt bei der FWG Fraktion auf ein gewisses Unverständnis: „Einerseits verwehrt man sich dem von uns vorgeschlagenen Einsparpotential bei der Kreiselbepflanzung, andererseits möchte man hinter dem Grünhaus in Erbstadt einen zweiten Basketballkorb samt Beleuchtung installieren, kann hierzu die entstehenden Kosten aber noch nicht beziffern.Trotz unseres abgelehnten Wunsches der Kostenprüfung dieses Projektes vor einer Beschlussfassung haben wir dem Antrag von rot/grün zugestimmt, da uns schlussendlich die Förderung und Unterstützung der Kinder und Jugendlichen unserer Stadt ein besonderes Anliegen ist.“

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