Nidderau: Rückkehr ausgestorbener Wildkräuter im Feldflora-Reservat

Nidderau
Typographie
  • Smaller Small Medium Big Bigger
  • Default Helvetica Segoe Georgia Times

Früher als sonst, nämlich schon seit Ende März, blüht der Großkelchige Mannsschild (Androsace maxima) im Feldflora-Reservat der Stadt Nidderau. Er wird nur drei bis 15 Zentimeter hoch und man kann ihn leicht übersehen. Entdeckt hat ihn Caroline von Bernuth, die zusammen mit Christine Seidel für die Pflege und den Erhalt der Pflanzen im Feldflora-Reservat verantwortlich ist. "Diese Pflanze aus der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) ist etwas ganz Besonderes, da sie in Deutschland in der freien Natur als ausgestorben bzw. verschollen gilt“, erläutert Caroline von Bernuth.



Und genau um solche Ackerwildkräuter geht es im Feldflora-Reservat, gelegen in der Nähe des Wartbaums an der Regionalparkroute Hohe Straße. Vor über 25 Jahren gegründet, wachsen heute in mehr als  40 Beeten und auf drei extensiv bewirtschafteten Äckern in der Umgebung über 60 Ackerwildkräuter und zehn alte Kulturpflanzen. Von den Ackerwildkräutern gelten neben dem Großkelchigen Mannsschild noch zwei weitere als in Deutschland verschollen und zwölf Arten sind in Hessen bereits ausgestorben.

Eine Besichtigung des Feldflora-Reservats ist entweder nach Voranmeldung, am besten per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder am Tag der offenen Tür am 2. Juni 2024 von 11 bis 16 Uhr möglich.

mansschildkraetrs az


Ihnen ist etwas Interessantes aufgefallen im Main-Kinzig-Kreis? Schreiben Sie uns an info@vorsprung-online.de