Rodenbacher Tagesmütter zur Fortbildung in Wilhelmsbad

Rodenbach
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Alle im Main-Kinzig-Kreis tätigen Tagesmütter benötigen eine gültige Pflegeerlaubnis.

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Und um diese zu erhalten, müssen unter anderem pro Jahr 20 Fortbildungsstunden nachgewiesen werden. Meist werden diese über den Bildungspartner Main-Kinzig angeboten, aber auch die Gemeinde Rodenbach organisiert jährlich ein bis zwei Fortbildungen für das 15-köpfige Team. Bei allem pädagogischen „Input“ soll es dabei auch immer Möglichkeiten zum gemeinsamen Austausch geben und der Zusammenhalt in der Gruppe soll gestärkt werden. Obwohl die Tagesmütter naturgemäß die meist unter dreijährigen Kinder zu Hause betreuen, sind sie doch gut vernetzt und Teil eines Teams, das gemeinsam an einem Strang zieht. Dies gilt sowohl für die monatlichen Gruppenabende als auch für viele Aktivitäten: die gemeinsame Tobestunde in der Bulauhalle, der Miniclub, in dem die Kindertagespflege einen eigenen Raum hat und auch das Außengelände nutzt. Gemeinsame Spielplatzbesuche, Spaziergänge, Basteltreffen und Ausflüge – es gibt viele Möglichkeiten. Dies hilft besonders, wenn eine Tagesmutter erkrankt und nicht betreuen kann. Auch durch die finanzielle Bezuschussung der Gemeinde Rodenbach hat sich seit 2014 ein funktionierendes Modell bewährt: Dann vertritt eine andere Tagesmutter, die das Kind durch regelmäßige Begegnungen kennt. Und so ist das für das Kind keine schwierige Situation, sondern eher ein „Abenteuertag“, da ihm die anderen Kinder und auch die vertretende Tagesmutter vertraut sind.

Eine besonders schöne gemeinsame Fortbildung fand Mitte November in Wilhelmsbad statt. In den liebevoll gestalteten Räumen des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseums führte Museumsleiterin Dr. Asschenfeldt durch die Geschichte des Spielzeuges. Welche Bedeutung hatten Spielsachen in den verschiedenen Epochen? Warum gibt es aus manchen Zeiten kaum Fundstücke? Ab wann wurde Kindheit als eigene Lebensphase begriffen?

Im gemütlichen Museumscafé ging es tiefer: wie wirkt sich das Spielen mit unterschiedlichen Dingen auf das Gehirn aus? Wie spiegeln Spielzeuge auch politische Ideen, Moden, Erziehungstrends, gesellschaftliche Werte und Rollenbilder wider? Wie wirkt sich die Beschäftigung mit Dingen auf die Entwicklung aus? Frau Dr. Asschenfeldt erklärte die weitreichenden Effekte: „Wer mit unterschiedlichen Spielzeugen schon früh verschiedenste Erfahrungen macht, wird ganz „nebenbei“ selbstständige Meinungsbildung üben und wird so sensibilisiert für meinungsbildende und manipulierende Einflussnahmen.“
Diese und viele weitere Aspekte wurden intensiv beleuchtet.

Zum Abschluss und nach einem gemeinsamen Mittagessen konnte die Gruppe noch Interessantes über den Kurpark erfahren und mit einem kleinen Spaziergang die verschiedenen Erfahrungsfelder ablaufen. Ein sehr schöner und inspirierender Tag ging zu Ende. Die Rodenbacher Tagesmütter waren sich einig, dass sie das Hessische Puppen- und Spielzeugmuseum den Eltern auch für kleine Kinder als Ausflugsziel vorbehaltlos empfehlen können und vielleicht bald auch einen Ausflug mit den Tageskindern planen.

Aktuell gibt es in Rodenbach einige wenige freie Plätze, und auch für 2019 ist es wegen der großen Nachfrage ratsam, eine Voranmeldung auszufüllen. Die fachliche Leitung der Rodenbacher Kindertagespflege, Frau Kunstein, steht nach Terminvereinbarung gern für ein ausführliches Informationsgespräch zur Verfügung und hilft den Eltern bei der Vermittlung der passenden Tagesmutter.

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