Rodenbach: Aktion "Goodbye Elterntaxi" vor Adolf-Reichwein-Schule

Niederrodenbach
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Mit „Goodbye Elterntaxi“, seiner mittlerweile 15. bundesweiten Clubinitiative zur Verkehrssicherheit, appelliert der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, aktuell an alle Familien mit Kindern im Vor- und Grundschulalter, das Elterntaxi möglichst stehen zu lassen. Ziel der Aktion ist es, Unfallgefahren im unmittelbaren Schulumfeld zu vermeiden und Kindern die Chance zu geben, selbständig sicher unterwegs zu sein.

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Ehrenamtliche des ACE-Kreises Main-Kinzig & Wetterau checkten dazu am Aktionstag in Rodenbach rund um die Adolf-Reichwein-Schule den morgendlichen „Bring-Verkehr“. Die Vertreter vom ACE, Hermann Stiegler (Kreisvorsitzender) und Anton Hofmann (Pressesprecher)  vom ACE-Kreis Main-Kinzig & Wetterau sowie der Stellvertretende Schul-Elternbeirats-Vorsitzende Erik Straub zeigten sich über das Ergebnis nicht überrascht.. Nur eine relativ geringe Anzahl der Kinder, die hier morgens zur Schule kommen, wurden mit dem Auto gebracht. Allerdings verhielten sich Autofahrerinnen und Autofahrer im nahen Umfeld der Schule zum Teil wenig rücksichtsvoll und regelkonform. Die von der Gemeinde Rodenbach eingerichtete „Hol- und Bringzone für Eltern“ In der Gartel in Niederrodenbach, die bisher von der Gemeinde Rodenbach, der Schulleitung und  dem Schul-Elternbeirat noch nicht beworben wurde, wird zurzeit noch wenig bis gar nicht genutzt, berichteten die Vorgenannten übereinstimmend. Ein gemeinsamer Termin steht aufgrund der aktuellen allgemeinen Corona-Lage an der Schule noch aus. „Er wird aber sobald als möglich realisiert, um Gefahren vom Hol- und Bringdienst mit dem Eltern-Taxi in der absoluten Halteverbotszone in der Alzenauer Straße zu entschärfen“ versicherte Bürgermeister Klaus Schejna nach der Präsentation der Zählungen vor Schulbeginn.

Volker Schork fasste die Zählungsergebnisse wie folgt zusammen: „Die Beobachtungen des heutigen Tages stimmen uns und den Schul-Elternbeirat kritisch. Darüber, wie wenig die Rücksichtnahme gegenüber den schwächsten Verkehrsteilnehmern ist, scheinen sich die betroffenen Eltern-Taxi-Fahrer noch nicht bewusst zu sein. Mit Blick auf die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die ohne Auto ihren Schulweg zurücklegen, verdienen die Eltern ein großes Lob! „Nur so bekommen die Kinder die Chance, Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen, durch ganz praktisches Üben – zu Fuß, mit dem Rad und in der Gemeinschaft.“ Waren sich die Vertreter vom ACE und vom Schul-Elternbeirat einig. Sie appellierten den positiven Beispielen zu folgen.

Kinder bei Eigenständigkeit unterstützen

Hintergrund der ACE-Aktion sind die vielerorts zu beobachtenden, riskanten Park- und Wendemanöver der Elterntaxis, einhergehend mit zu viel Verkehr vor Schulen, der die Unfallgefahr für Kinder erhöht. Die Feststellung mussten die Vertreter vom Autoclub auch in Rodenbach machen. Obwohl die ACE-Vertreter mit ihrem roten Outfit erkennbar waren, sind aus den 55 Fahrzeugen insgesamt rund 70 Kinder ausgestiegen – davon 40 falsch und 30 richtig  ausgestiegen.  36 Autofahrer hielten sich nicht an die Verkehrsregeln und absoluten Halteverbotsschilder!. 19 Autofahrer nutzen die - um die frühen Morgenstunden noch freien Parkplatze am Rathaus – und ließen ihre Kinder aussteigen. Gefahrensituation herrschte beim Wenden und Rückwärtsfahren in der Rathausstraße und im Kreuzungsbereich am Kiosk. Diese Stellen sollten in Zukunft vermieten werden. Währenddessen bleiben die zu erlernende Verkehrskompetenz und die gesunde Bewegung für die Kinder auf der Strecke. Der ACE will deutschlandweit auf die Fakten aufmerksam machen und bei Eltern das Bewusstsein schärfen, wie wichtig es ist, aktiv Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Einige Fahrer im Elterntaxi machten den Beobachtern lautstark den Vorwurf, dass sie wohl Fotos machen würden um Strafgeld ab zu zocken. „Dies ist nicht im Geringsten der Sinn und Zweck der Beobachtungen. Wir sind dazu nicht nur nicht berechtigt, sondern auch nicht unsere Absicht. Unser Ziel der Aktion ist die tägliche Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg zu erhöhen und dass sie z.B. auf dem Gehweg nicht angefahren oder gar am Zebrastreifen überfahren werden!“ betonten die Vertreter vom ACE.

„Auf dem Rücksitz eines Autos können Kinder keine Sicherheit im Straßenverkehr erlernen. Das wollen wir verdeutlichen und Eltern dazu auffordern, sich Zeit zu nehmen, um mit ihrem Nachwuchs gemeinsam im Straßenverkehr zu üben – am besten zu Fuß. Wenn der Weg zu lang ist, sollten die Schüler zumindest die letzten 500 Meter eigenständig zurücklegen“, erläutert Volker Schork, ACE Regionalbeauftragter in Hessen. Genau dies wäre die Entfernung von der Katholischen Kirche zur Adolf-Reichwein-Schule und den Kindern zumutbar. Für Eltern und Kinder entstehen vielfältige Chancen: Freundschaften werden geschlossen und Ängste sowie Bewegungs- und Koordinationsdefizite abgebaut. Und den Eltern wird geholfen, ihre Angst um das eigene Kind abzubauen.  Davon gaben sich der Rodenbacher Bürgermeister Klaus Schejna und die Vertreter vom Ordnungsamt überzeugt. Die teilweise vorgeschlagenen „Alternative Zonen“ im Schulweg und Rathausweg würden zusätzliche Gefahrenstellen wegen Wendemanövern und Rückwärtsfahren bieten. Außerdem müssten  sich die Eltern-Taxis an der Ausstiegstelle der Schulbusse durchschlängeln. „Wer seinem Kind möglichst viel abnehmen möchte, beraubt es wertvoller Erfahrungen und Trainingssituationen. Die ACE-Aktion Goodbye Elterntaxi will aufklären, helfen und unterstützen, so der Kreisvorsitzende Hermann Stiegler. „Unsere Kinder gingen vor 30 Jahren in Rodenbach – zufällig in die gleiche Klassen - zu Fuß zur Schule und benötigten uns nicht als Taxifahrer“ stellten Stiegler und Stiegler fest.

Mehr als 1.000 Schulwegmaßnahmen bislang

Mit weit über 1.000 Schulweg-Maßnahmen des ACE konnten bundesweit in den vergangenen Jahren etliche Kinder fit für den eigenständig zurückgelegten Schulweg gemacht werden. Die ACE-Aktion „Goodbye Elterntaxi“ läuft deutschlandweit und anschließend wird der ACE eine bundesweite Auswertung vorlegen. 

Sicherer Schulweg – schon vor dem Schulstart den Weg einüben

Der Kreisvorstand Main-Kinzig & Wetterau vom ACE Auto Club Europa nutzte bereits zu Beginn der Schulzeit Anfang September in Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach die Gelegenheit insbesondere die Erstklässler auf die möglichen Gefahren des Schulweges hinzuweisen. Der Kreisvorsitzende, Hermann Stiegler, und der Pressesprecher Anton Hofmann überreichten den Erstklässlern 1 a (zunächst für die Oberrodenbacher Busfahrer) Kinderschutzwesten zur besseren Erkennung im Straßenverkehr (Siehe Gruppenfoto). Die Klassenlehrerin bedankte sich im Namen alle Lehrkräfte an der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach für die Warnwesten.

Zum Schulstart appellierte der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, an alle Eltern, den Schulweg mit ihren Kindern rechtzeitig und gut einzuüben. Zur Vermeidung von Gefahren und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sollte gemeinsam mit den Kindern ein sicherer, kindgerechter Weg festgelegt und mehrmals abgelaufen werden. Dabei ist der kürzeste Weg nicht zwangsläufig der beste: Schwierige, stark befahrene Straßen und Kreuzungen sowie unübersichtliche Abschnitte sollten umgangen werden. Trotz der momentan warmen Temperaturen nicht vergessen: Für die Winterzeit ist auch auf eine gute Beleuchtung entlang des Weges zu achten!

Foto: Kreisvorsitzender Hermann Stiegler übergab den Erstklässlern in der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach vor  Beginn des neuen Schuljahres mit ACE-Kinderschutzwesten.

Foto: Als Beobachter vor Unterrichtsbeginn an der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach: Regionalbeauftragter für Hessen, Volker Schork, ACE-Kreisvorsitzender Hermann Stiegler und Anton Hofmann, ACE-Kreisvorstandsmitglied und Pressesprecher.

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