Arbeitskreis „Aktion saubere Landschaft“ gegründet

Ronneburg
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Am Freitag, den 28.08.2020, 18:30 Uhr, trafen sich im Rathaushof der Gemeinde Ronneburg interessierte Bürger*innen bezüglich dem Aufruf von Bürgermeister Andreas Hofmann (SPD), um eine neue Arbeitsgruppe aufzubauen.

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„In dem Gespräch unter Corona-Schutzabständen im Rathaushof wurde schnell klar, alle anwesenden Bürger*innen sehen in dem Landschaftsbild der Kommune ein herausragendes Merkmal. Die Kulturlandschaft, Äcker, Wald, Streuobstwiesen, Grünland und vieles mehr zeichnen unsere naturnahe Kommune aus. Dafür möchten sich dankenswerter Weise nun die Arbeitsgruppenmitglieder einsetzen und rufen zur Mitarbeit auf, Müll und Unrat kontinuierlich zu beseitigen“, berichtet der Bürgermeister von dem ersten Treffen.

Festgelegt wurde(n)…:

  • …verschiedene Streckenabschnitte für die sich Bürger*innen verantwortlich zeigen, ob beim joggen, spazieren oder „Gassi“ gehen, liegen gebliebenen Müll einzusammeln (siehe beiliegende Gemarkungskarte).
  • … whatsapp-Gruppe zur gegenseitigen Koordination und Information zu bilden, welche auch Meldungen von größeren Vermüllungen beinhaltet, die ähnlich dem Vorfall „Am Pfingsberg“ durch den Bauhof und die Kommune bearbeitet werden.
  • … eine Ausstattung durch die Kommune in Form von Krallen zum Lesen von Unrat sowie einer Packung Müllsäcke.
  • … eine Ablagesystem an den Hundekotbehältern, wenn die Mengen im eigenen privaten Müll der Arbeitsgruppen-Mitglieder nicht entsorgt werden kann. Hierzu werden die Säcke mit einem kleinen Schildchen mit Gemeinde-Logo versehen, um diese von einer illegalen Müllablage zu unterscheiden. Der kommunale Bauhof entsorgt diese Säcke bei seiner freitäglichen Müllrunde dann mit.

„Wir freuen uns über den Zuspruch und sind dankbar für die Unterstützung durch die Bürgerschaft. Gerne freuen wir uns auch über weitere Arbeitsgruppen-Mitglieder, die sich für andere Gemarkungsteile verantwortlich zeichnen möchten. Gerne stehen wir interessierten Bürger*innen hierzu für ein Gespräch zur Verfügung“, erklärt Bürgermeister Hofmann abschließend.

Die Nutzung des Außenbereiches hat in der Corona-Phase stark zugenommen. „Auf unseren Feld- und Wirtschaftswegen bewegen sich Landwirte, Jogger, Wanderer und viele mehr. Damit hat neben einer leichten Zunahme der Vermüllung auch der Konflikt um die Wegenutzung zwischen den Nutzern zugenommen. Hierzu werden wir in Kürze eine weitere Veröffentlichung zur Bürgerinformation beginnen: Den „Feld- und Flurknigge“ mit dem Ziel, zu informieren, wie die Nutzung auf den Feld- und Wirtschaftswegen geregelt ist und was noch wichtiger ist: Dass „gegenseitiger Respekt und Rücksicht unsere Feldwege breiter macht“. Damit möchten der Bürgermeister eine positive Kampagne starten, das Miteinander auch in dieser Frage menschlich zu gestalten“, greift der Bürgermeister einem anderen Thema vor, welches aber auch die Gründung der Arbeitsgruppe mit betroffen bzw. in Teilen ähnliche Berührungspunkte hat. „Es geht um einen sorgsamen Umgang mit unserem naturnahen Umfeld und um ein menschliches Miteinander“, so Bürgermeister Hofmann abschließend.

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