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"Nach dem, wie es heute verharmlosend heißt, neuesten Waldzustandsbericht, ging es dem Wald seit Aufzeichnung der Schäden im Jahr 1994 nie so schlecht wie heute. Darin heißt es,“ so Gerd Neumann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, „dass in Hessen, dem Bundesland mit dem größten Bewaldungsanteil an der Landesfläche, aktuell schon mehr als 20.000 Hektar Wald klimabedingt durch Trockenheit und Borkenkäferbefall tot sind. Um es anschaulicher auszudrücken: Hessen hat aktuell 100-160 Millionen ausgewachsene Bäume in unseren Wäldern verloren!“

„Auch in unserem ca. 1400 Hektar großen Schlüchterner Stadtwald bekommen wir die Auswirkungen der Klimaentwicklung zu spüren,“ erklärt Günther Koch, Vorsitzender der GRÜNEN, „fast die Hälfte davon, insbesondere 43% der Buchen und 13% der Fichten sind durch die klimabedingte Trockenheit und Wärme vom Absterben bedroht.“

„In ein paar Jahren werden wir hier um Schlüchtern herum keine Fichten mehr sehen,“ fürchtet ein Mitarbeiter des Forstamtes Schlüchtern, „der Borkenkäfer profitierte massiv von Hitze und Trockenheit, und von einer einzigen mit 30.000 weiblichen Jungkäfern befallenen Fichte werden in der 2. Generation bereits 25 neue Fichten befallen, durch 375.000 weibliche Jungkäfer, dies bedeutet, dass schon in der 3. Generation die unfassbar hohe Zahl von 18.750.000 weiblichen Käfern, weitere 625 Fichten befallen werden, in nur drei Jahren! Der Schadholzanteil im Stadtwald Schlüchtern für Fichte und Buche lag 2015 noch bei 4%. Im letzten Jahr stieg der Schadholzanteil der Fichte auf 92% und der der Buche auf rund 30%.“

„Verantwortlich für den menschengemachten Klimawandel sind die immer noch enorm hohen CO2 Emissionen aus Straßenverkehr und der Stromproduktion aus Kohle,“ so Karin Nievelstein, Kandidatin der GRÜNEN, „diese in Verbindung mit den Schadstoffeinträgen durch landwirtschaftliche Überdüngung mit Nitrat, übrigens teilweise über Kilometer, auch über die Luft, schädigen das Waldökosystem zusätzlich.“

„Eine gute Nachricht haben wir,“ erklärt Günther Koch, „ein Schlüchterner Tropfen auf den heißen Stein könnte als regionales Vorbild dienen. 23 Schlüchterner Unternehmer*innen haben es sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig die CO2 Emissionen ihres Betriebes zu reduzieren und ihre nicht weiter reduzierbaren Emissionen regional zu kompensieren.“  Gerd Neumann, nicht nur Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, sondern auch Mitinitiator der WITO-Initiative „Klimapakt für Schlüchtern“ berichtet weiter: „Es entstehen in den nächsten Jahren, finanziert über diese Ausgleichsmaßnahmen, in unserer Region „Zukunftswälder“ auf heute abgestorbenen Forstflächen. In Kooperation mit der Ökologischen Forschungsstation, dem Forstamt Schlüchtern und dem Klosterrentamt werden mit einheimischen, Wärme- und Trockenheit robusten, Laubbaumsorten neue gesunde Wälder gepflanzt. Als Garant für Artenschutz sind gesunde Wälder wesentlich beteiligt bei der Neubildung von Wasser, sowie der Speicherung großer Mengen an Kohlenstoff und damit zentral für den Erhalt der Artenvielfalt. Auch zum Nutzen unserer eigenen Art. Uns Menschen.“

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