Schlüchtern setzt neue Maßstäbe bei der Stadtentwicklung

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Der Startschuss für die nächste Etappe ist gefallen: Seit wenigen Tagen läuft das Strukturierte Bieterverfahren für Schlüchterns Neue Mitte auf dem Gelände des früheren Kaufhauses Langer.

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Via Livestream und Pressekonferenz hat Bürgermeister Matthias Möller (parteilos) am Donnerstag die Öffentlichkeit informiert. Die Stadt Schlüchtern hatte bekanntlich im November 2018 die Liegenschaft des ehemaligen Kaufhauses Langer erworben. Die Stadt selbst errichtet auf dem 2790 Quadratmeter großen Grundstücksteil an der Lotichiusstraße das viergeschossige Kultur- und Begegnungszentrum. Es soll im Herbst 2023 fertiggestellt werden.

Im Bieterverfahren wurden für den vorderen Bereich des Geländes zwei Lose gebildet. Los 1 mit 2748 Quadratmetern Grundstücksfläche umfasst die Bebauung an der Fußgängerzone Obertorstraße. „Hier sollen Wohn- und Geschäftshäuser entstehen“, sagt Matthias Möller. Das Erdgeschoss wird nach Plänen des Magistrats Einzelhandel, Gastronomie und vergleichbare Nutzungen aufnehmen, um die Attraktivität der Innenstadt für Fußgänger zu erhalten und zu erhöhen. In den weiteren Geschossen sollen innenstadtverträgliche Nutzungen wie Büro und Wohnen entstehen. Vorgesehen ist eine vier- bis sechsgeschossige Bauweise mit 7200 Quadratmetern Grundfläche zuzüglich einer Tiefgarage mit 2400 Quadratmetern Grundfläche.

Los 2 mit 2.700 Quadratmetern Grundstücksfläche an der Bahnhofstraße steht für den Wohnungsbau zur Verfügung. Vorgesehen sind drei viergeschossige Wohngebäude mit 5.300 Quadratmetern Grundfläche zuzüglich Tiefgarage mit 2.000 Quadratmetern. Mindestens der erste Wohnblock am Kultur- und Begegnungszentrum soll bezahlbaren, barrierefreien Wohnraum mit einer Höchstmiete kalt von 7,50 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche für garantiert mindestens fünf Jahre nach Fertigstellung bieten.

„Wir planen, einen Wohnblock und eventuell noch einen weiteren mit einer noch zu gründenden Stadtentwicklungsgesellschaft selbst zu errichten“, berichtet Matthias Möller. Mindestens der dritte Wohnblock, der sich benachbart zur Wohn- und Geschäftshausbebauung des Loses 1 befindet (1.850 Quadratmeter Fläche zuzüglich Tiefgaragenanteil), soll von einem Investor gebaut und dazu das anteilige Grundstück von der Stadt gekauft werden. Dort soll höherwertiger Wohnraum ohne Mietpreisobergrenze entstehen, sagt Matthias Möller: „Wir behalten uns vor, auch das Grundstück für den zweiten oder sogar den ersten Wohnblock an einen Investor zu verkaufen, wenn sein Konzept überzeugt.“

In die Organisation des Strukturierten Bieterverfahrens sind das Bau-Ingenieurbüro Fellmann sowie die renommierte Anwaltskanzlei Seuffert Law aus Leipzig eingebunden. Die beiden Partner der Stadt unterstützen die Verwaltung bei der Kommunikation mit den Projektentwicklern und sichern so die größtmögliche rechtliche und fachtechnische Professionalität bei der Durchführung des komplexen Verfahrens. Bürgermeister Matthias Möller ist jedenfalls zufrieden: „Erste Anfragen liegen uns bereits vor. Wir sind sehr gespannt, welche städtebaulichen Konzepte und Vorschläge zum Besatz uns die Investoren vorstellen werden “

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