Schlüchtern verbessert sich bei Standortumfrage deutlich

Schlüchtern
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Das waren durchweg positive Nachrichten, die Dr. Gunther Quidde und Selina Lukas, beide Industrie- und Handelskammer (IHK) Hanau – Gelnhausen – Schlüchtern während der jüngsten Schlüchterner Stadtverordnetensitzung verkündeten.

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Der Hauptgeschäftsführer und seine Mitarbeiterin präsentierten die Ergebnisse der jüngsten IHK-Standortumfrage. Und diese belegen den deutlichen Aufwärtstrend für Schlüchtern gegenüber dem Jahr 2015. In den sieben größten Kommunen des Main-Kinzig-Kreises – Bruchköbel, Gelnhausen, Hanau, Langenselbold, Maintal, Nidderau und Schlüchtern – wurden Gewerbetreibende befragt. Mit einem Notendurchschnitt von 2,5 hat sich Schlüchtern gegenüber der Vergleichsumfrage des Jahres 2015 um 0,4 Noten verbessert und steht damit überdurchschnittlich gut dar, denn die Gesamtzufriedenheit bei allen befragten Kommunen liegt bei 2,8.

„Der Aufwärtstrend ist klasse“, sagte Quidde. Er belege, dass in den vergangenen Jahren in Schlüchtern viele Anstrengungen unternommen worden seien, um die Lebensqualität zu steigern. Herauszuheben sei, dass trotz Pandemie und Baumaßnahmen die Attraktivität der Innenstadt deutlich besser bewertet worden sei als in der Umfrage 2015. Das wird auch in der Unternehmerschaft so gesehen, sagt Quidde in Richtung Bürgermeister Matthias Möller (Parteilos), dem Magistrat und den Stadtverordneten und zitiert eine Rückmeldung der Umfrage: „Der neue Bürgermeister setzt neue Impulse für die Stadt. Tendenz: positiv!“

Die Gewerbetreibenden wurden befragt zu: Emotionalen Werte, Infrastruktur und Marktnähe, Verkehr, Arbeitsmarkt, Kommunale Wirtschaftsförderung, Verwaltung/Kommunalpolitik sowie „weichen“ Standortfaktoren. 28 Vertreter von Unternehmen beteiligten sich an der Umfrage und vergaben Schulnoten von eins bis sechs. Unter den Befragten befanden sich 23 Unternehmen, die seit mehr als 20 Jahren in Schlüchtern ansässig sind und somit die Entwicklung gut beurteilen können.

Im Bereich „Emotionale Faktoren“ gab es unter anderem bei „Zukunft, Dynamik“ einen Notendurchschnitt von 2,6 im Vergleich zur 3,5 aus dem Jahr 2015. Die „Familienfreundlichkeit“ verbesserte sich von 2,5 auf 2,1, die „Wirtschaftskraft“ von 3,6 auf 2,9. Auch bei „Marktnähe und Infrastruktur“, „Kommunale Wirtschaftsförderung“, „Verwaltung“ und „Arbeitsmarkt“ zeigten sich die Befragten deutlich zufriedener als sechs Jahre zuvor. „Insgesamt betrachtet punktet der Main-Kinzig-Kreis als Wirtschaftsstandort bei den Unternehmen vor Ort mit den weichen Standortfaktoren. Dies ist besonders in Schlüchtern der Fall. Sieben von elf weichen Faktoren erreichen überdurchschnittlich gute Werte“, so Selina Lukas, Mitarbeiterin der IHK und federführend bei der Umfrage tätig.

Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller machte in seinem Statement deutlich, dass er sehr stolz auf das Erreichte sei. „Aber das ist keine One-Man-Show“, sagte Möller, der sich herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Fraktionen des Parlaments bedankte. Er nehme die Hinweise aus der Befragung sehr ernst, dass es in den Punkten „Mobilfunk“, „Parken“, „Handel“, „Breitbandversorgung“, „Gastronomie“, „Einzelhandel“ noch Luft nach oben gebe. „Wir ruhen uns nicht aus, wir geben weiter Gas“, sagte Möller und kündigte an, die Ergebnisse der Umfrage noch mit Vertretern der Schlüchterner Wirtschaft zu erörtern.

Foto: Vertreter von Magistrat, Verwaltung und IHK. Vierter von links ist IHK-Geschäftsführer Dr. Gunther Quidde, Vierter von rechts ist Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller. Foto: Stadtverwaltung Schlüchtern

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