Grünen solidarisieren sich mit verkehrsgeplagten Bürger*innen

Herolz
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Die Straße durch Herolz bleibt aus Sicht der Grünen trotz der zeitlich begrenzten 30iger Zone an der Grundschule eine Zumutung für die Anwohner bezüglich Lärmbelästigung und Gefährdung durch Raser.

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Schon in der Stadtverordnetenversammlung vom 23.11.2015 brachte die Fraktion der GRÜNEN ihre Bedenken zum Straßenausbau der L3180 durch Herolz zum Ausdruck. „Wir fragten,“ so Gerd Neumann, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, „ob der Magistrat in Erwägung gezogen hat, auf der L3180 in Richtung Herolz einen rot abmarkierten Fahrradweg einzurichten und den Fahrradweg in Richtung Schlüchtern wenigstens im Ortsbereich Herolz vom Gehweg zu trennen und bis in die Kernstadt zu verlängern, um so die Fahrbahnen „künstlich“ zu verengen und den Verkehr gezwungenermaßen zu verlangsamen? Alternativ fragten die Grünen, ob es die Möglichkeit gäbe, durch rechts/links versetzte, abmarkierte Parkflächen die Durchfahrt durch Herolz „optisch“ zu verengen?“

„Darüber hinaus stellten wir die Frage,“ so Jan Rüffer, damaliger Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, „ob es dem Magistrat bekannt ist, dass viele ortskundige LKW-Fahrer in Richtung Würzburg die A66 an der Abfahrt SLÜ-Süd verlassen, um über Herolz, Mottgers zur AB-Auffahrt 94, Bad Brückenau-Volkers, auf die A7 Richtung Würzburg zu gelangen? Diese „Schnippler“ sparen sich die Kilometer nach Fulda und die anfallende LKW-Maut. Hat der Magistrat in Erwägung gezogen, die L3180 ab der Ampelanlage Kreuzung L3329/Am Hopfenacker (nachts) für den Schwerlastverkehr zu sperren und über die Umfahrung (L3180) zurück auf die A66 zur Auffahrt SLÜ-Nord zu leiten?“ „Wir GRÜNE sind damals auf Granit gestoßen,“ erklärt Günther Koch, Vorsitzender des OV der GRÜNEN, „die lapidare Antwort des damaligen SPD-Bürgermeisters Falko Fritsch, lautete, ist alles Landesangelegenheit, da es sich um eine Landesstraße handelt“.

Die damalige grundhafte Erneuerung der L3180 durch Herolz, verantwortete Hessenmobil. „Allerdings versäumte der damalige Magistrat sträflich seiner verkehrs- und stadtplanerischen Lenkungspflicht nachzukommen und entschied sich zum wiederholten Male für den vorrangigen Ausbau des Individualverkehrs,“ so Gerd Neumann, „und damit leider eklatant gegen die Lebensqualität der Herolzer Bürger*innen. Aktuell befürwortet der größte Teil der im Stadtparlament vertretenen Parteien die Forderung nach einer deutlichen Geschwindigkeitsbegrenzung in den Ortsdurchfahrten von Herolz. Das begrüßen wir sehr."

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