Diese Nachricht hat in der Region und insbesondere bei den heimischen Landwirten Betroffenheit ausgelöst. Auch der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Max Schad sowie der Schönecker CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Jung bedauern das Aus für das Traditionsunternehmen, das im September den Besitzer gewechselt hatte.

Unter der Leitung der vorherigen Eigentümer, der Familie Frese, war die Mühle viele Jahre ein fester Anlaufpunkt für die Landwirte aus der Region. Diese müssen nun deutlich längere – und teurere - Anfahrtswege in Kauf nehmen, um ihr Getreide zu Mehl weiterverarbeiten zu lassen, was eine weitere finanzielle Belastung für die Landwirtschaft darstellt.

„Es ist sehr schade, dass mit der Schließung der Thylmann-Mühle ein Stück Schönecker Geschichte zu Ende geht. Die Mühle war immer untrennbar mit dem Ortsteil Kilianstädten verbunden und in die Gemeinde fest integriert. Ihre Schließung ist daher ein großer Verlust für alle Schöneckerinnen und Schönecker und vor allem für die Beschäftigten, die über viele Jahrzehnte hinweg ihre Arbeitskraft in den Dienst der Kilianstädter Mühle gestellt haben. Wir wünschen allen Mitarbeitern, dass die Gespräche mit der neuen Geschäftsführung neue Perspektiven eröffnen oder dass sich in der Region andere Chancen ergeben“, betonen Schad und Jung. 

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