„Lust auf naturnahen und erlebenswerten Steinbach wecken"

Kilianstädten
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Zu einem Spaziergang entlang des Steinbachs starteten Mitglieder der Schönecker CDU, da sie auf Missstände aufmerksam geworden waren und eine Aufwertung des Kilianstädter Gewässers bereits seit geraumer Zeit auf der Agenda der Partei steht.

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„Wir wünschen uns neben der Verbesserung der Gewässerökologie auch eine Aufwertung des Ortsbilds. Der Bach bietet zwischen Raiffeisenstraße und Wasserweg ein Stück Natur und Erholung mitten im Ort", so Ortsvorsteher Thorsten Weitzel (CDU). Dass der Steinbach vielerorts als Müllecke und Ablageort von Grün- und Gehölzschnitt genutzt werde, diene keineswegs einem positiven Ortsbild. Die Beräumung des Mülls, eine verbesserte Pflege sowie die aufklärende Öffentlichkeitsarbeit sind daher für die Optimierung der Gewässerunterhaltung unerlässlich und entsprechende Informationen seien an die Gemeindeverwaltung weitergeleitet worden, auch bezüglich eines defekten Geländers an der Untergasse. „Die Gemeinde ist Eigentümer des Baches und gesetzlich dazu verpflichtet, die erforderlichen Arbeiten am Gewässer zur Sicherung des Wasserabflusses und zur Gehölzpflege durchzuführen", erinnert Hans Ramme, Mitglied in Gemeindevertretung und Ortsbeirat.

Mit einer parlamentarischen Anfrage möchte die CDU-Fraktion nun wissen, wie die Pflegekonzeption für den Kilianstädter Steinbach aussieht und ob es ein Gewässerentwicklungskonzept gibt, das sowohl Entwicklungsziele als auch Maßnahmen für die Gewässerent­wicklung, die Gewässerunterhaltung sowie den Hochwasserschutz beinhaltet. Zudem möchte die CDU Fördermöglichkeiten für Maßnahmen zur ökologischen und gestalteri­schen Aufwertung des Steinbachs und anderer Schönecker Gewässer eruieren.

Um die Aufenthaltsqualität zu steigern, sei Ideenreichtum nötig. Ein Weg bestehe darin, das Gewässer schrittweise und gut kombinierbar mit Maßnahmen der Gewässeraufwertung zu entwickeln und damit für Mensch und Natur etwas Gutes zu tun. Dies möchte die CDU gemeinsam mit den Anwohnern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern in der kommenden Legislaturperiode anstoßen, um neben der ökologischen Funktionsfähig­keit des Baches auch den Erlebniswert des Gewässers zu erhöhen. „Wir möchten Lust auf einen naturnahen und erlebenswerten Steinbach wecken", so Thorsten Weitzel und Hans Ramme, die gleichzeitig bedauern, dass der Bach als ein Naturerlebnis aus der Wahrnehmung vieler Menschen verschwunden sei. „Intakte und erlebbare Gewässer spielen auch innerorts für Menschen eine immer bedeutendere Rolle. Naturnahe Elemente in erreichbarer Nähe bewirken eine Steigerung der Lebensqualität", ist sich die CDU sicher.

Foto: Ortsvorsteher Thorsten Weitzel gemeinsam mit den beiden CDU-Kandidaten für den Ortsbeirat Kilianstädten, Carina Wacker und Hans Ramme, am neuen Kilianstädter Steinbachplatz, wo die Verrohrung des Steinbachs beginnt.

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