Shufflers spenden zur Clubauflösung 1.500 Euro an Sterntaler

Schöneck
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Nach über 39 Jahren Tanzbetrieb machte die Corona-Pandemie die regelmäßigen Treffen der Schöneck Shufflers unmöglich.

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Das führte zur Auflösung des Clubs. Die übriggebliebenen Mitgliedsbeiträge spendete der Square Dance-Club an den Förderverein der Kinderklinik am Klinikum Hanau, Sterntaler e.V. Hanau, 02. Dezember 2020. Von Deutschen und Amerikanern im Mai 1981 gegründet, haben die Schöneck Shufflers immer nach dem Square Dance-Motto „A Stranger is just a friend to be“, das so viel bedeutet wie „ein Fremder wird durch die Gemeinschaft ein Freund“, gemeinsam getanzt. In die Gruppe und zu den jährlichen Veranstaltungen kamen immer viele Besucher, doch nach über 39 Jahren voller Tanzfreude und unzähligen Freundschaften, hat die Corona-Pandemie den Tanzbetrieb so sehr erschwert bzw. unmöglich gemacht, dass in der Mitgliederversammlung beschlossen wurde, den Tanzclub zum Ende des Jahres aufzulösen. „Wenn man Kinder hat, dann kennt man auf jeden Fall die Kinderklinik in Hanau und damit auch den Förderverein Sterntaler e.V. und da wir mit unseren regelmäßigen Mitgliedbeiträgen etwas Gutes bewirken möchten, haben wir schon früh festgelegt, dass wir im Falle einer Clubauflösung die übriggebliebenen Beiträge an die Sterntaler spenden werden“, sagt Christa Kögler, Gründungsmitglied der Schöneck Shufflers. Gesagt getan: Im November übergaben sie, ihr Mann Peter Kögler und Wolfgang Schidler einen 1.500 Euro-Scheck an Dr. med. Winfried Krill, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Hanau, der diesen stellvertretend für den Förderverein und die kleinen Patienten, die davon profitieren, entgegennahm.

Über den Förderverein Sterntaler e.V.
Seit 1991, dem Jahr der Gründung des Sterntaler e.V., setzen sich Eltern, Kinderkrankenschwestern, Kinderärzte, Politiker und Freunde für die Klinik für Kinder-und Jugendmedizin des Klinikums Hanau ein. Das Resultat: Immer bessere räumliche Gegebenheiten in der Kinderklinik, Gewährleistung der Mitaufnahme der Eltern bei schwerkranken Kindern, kindgerechte Ausgestaltung der Kranken- und Behandlungszimmer und eine 24-Stunden-Ambulanz. Wichtige Ziele wurden erreicht, doch die Sterntaler setzen sich weiterhin täglich dafür ein, den kranken Kindern mit ihren Eltern den Aufenthalt in der Kinderklinik so angenehm wie möglich zu gestalten, damit die kleinen Patienten in einer freundlichen Umgebung in Begleitung ihrer Eltern wieder gesundwerden können.

Foto (von links): Wolfgang Schidler, Dr. med. Winfried Krill, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Christa Kögler und Peter Kögler. Quelle: Klinikum Hanau

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