Vertrauen und Teamarbeit als Grundlage der Ausbildung

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„Wann geht es denn endlich los“, wollen Ali und Tim ungeduldig wissen, die sich bezüglich der Abfahrtszeit um zwei Stunden vertan hatten.

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Um 13 Uhr waren alle pünktlich zu Abfahrt bereit mit einer Mischung von Erwartung, Spannung und Skepsis, was da wohl auf sie zukommt. Alle, das sind in diesem Jahr Hans-Arthur Moritz, Justin Schubert und Daniel Becker aus der Metallwerkstatt und Mortaza Rahimi, Tim Eiring sowie Ali Kretschmer und Marcel Schön aus Farbe.

Marion Hourle und Hilde Thomé, die beiden Frauen im Pädagogischen Dienst der Ausbildung, hatten Spiel- und Sportmaterial eingepackt sowie Nascherei, Obst und Getränke, denn die Essensverpflegung war bis auf das Frühstück an der Wegscheide gebucht. Die wundervolle Lage des Schullandheims in der Nähe von Bad Orb, die vielen freien Flächen für erlebnispädagogische Angebote sowie Ballspiele oder einfach zum Chillen sowie das wunderbare Wetter, waren beste Voraussetzungen für das Programm der „Vertrauensbildenden Maßnahme“.

Für das gute Miteinander und für die Teamarbeit ist es nicht wichtig, ob jemand eine theoriereduzierte oder die Vollausbildung absolviert und ebenso wenig, ob in Metall oder Farbe. Auf dem Gelände des Jugendhilfezentrums haben die Jugendlichen an ihrem Arbeitstag eine Vielzahl von Begegnungsmöglichkeiten, nicht zuletzt in der Kantine zum Mittagessen.

Auch gilt es den respektvollen Umgang untereinander und nicht zuletzt das Vertrauen in die Ausbilder und den Pädagogischen Dienst aufzubauen, die als Anleiter, Berater/innen, Stütze zum Gelingen der Ausbildung beitragen. Deshalb war in diesem Jahr ein gemeinsamer Tag aller Ausbilder und Auszubildenden der Werkstätten Farbe und Metall eingeplant, der von dem Naturpädagogen Torsten Jens angeleitet wurde. Seine Aufgabenstellungen waren eine Herausforderung für die Jugendlichen wie für die Ausbilder, doch die Ergebnisse waren beeindruckend gut.

Der letzte Tag blieb wieder dem ersten Ausbildungsjahr vorbehalten. Hilde Thomé und Marion Hourle hatten interessante, gruppendynamische Spiele vorbereitet wie z.B. gemeinsam an Seilen ziehen und so jemanden in einem Holzgestänge zum Laufen bringen, in zwei Gruppen blind voneinander etwas genau Identisches herstellen oder sich auf einem Brett platzieren und doch seinen Platz freimachen müssen, weil jemand vorbei muss. Hier brauchte es wenige Worte, denn die Aufgaben und Herausforderungen sprachen für sich und ließen sich gut auf den Alltag in der Ausbildung übertragen. Eine besonders gute und nachhaltige Erfahrung war für die jungen Azubis auch, dass sie sich fallen lassen konnten und von ihren Kollegen sowie den Mitarbeiterinnen sicher aufgefangen und gehalten wurden. Am Ende konnte jeder dem Anderen eine positive Rückmeldung mit nach Hause geben. Diese im wahrsten Sinne des Wortes „warme Dusche“ tat sichtlich gut und die jungen Leute äußerten im abschließenden Gespräch, dass sie weitere vertrauensbildenden Aktionen im Verlauf der Ausbildung „echt cool“ fänden. „Eine wertvolle Zeit“, resümieren die beiden Frauen und sind guter Dinge, was die Motivation und Stimmung der neuen Azubis betrifft.

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