Ursuppe, Bretterbühne, Märchenschloss

Steinau
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Das Museum Brüder Grimm-Haus, Steinau an der Straße, widmet dem in Bad Orb lebenden Bühnenbildner, Maler und Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises, Christof Heyduck, eine Sonderausstellung.

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Diese dokumentiert seine Arbeiten für Ballettproduktionen der Deutschen Staatsoper Berlin im Zeitraum von 1965 bis 1968. In der Zeit des Kalten Krieges, mit Mauerbau und Wettrüsten, waren diese Engagements für Heyduck ein kultureller Brückenbau zwischen Ost und West - und so versteht er sein künstlerisches Wirken bis heute als aktive Friedensarbeit. Gezeigt werden Bühnenbildentwürfe und Bühnenfotos des Künstlers, sowie ausgewählte Schriftstücke.

Die sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der Choreographin Grita Krätke führte zunächst 1965 zu einem Ballettabend, bei dem La Création Du Monde des französischen Komponisten Darius Milhaud im Mittelpunkt stand; Die Erschaffung der Welt - ein Thema, zu dem Heyduck immer wieder zurückfinden sollte und das ihn auch zu vielen freien malerischen Arbeiten anregte. Eine Auswahl davon vervollständigt die Ausstellung hier im Museum.

Petruschka von Igor Stravinsky war ein weiterer Programmpunkt des Ballettabends. Auch zum Märchenballett Dornröschen von Peter Tschaikowski - in der Inszenierung von Lilo Gruber an der Deutschen Staatsoper Berlin 1967 - hat Heyduck das Bühnenbild geschaffen. Die erfolgreiche Theaterproduktion wurde später von der DEFA als Film realisiert.

Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass Heyducks Entwürfe zu Dornröschen auch in der Dauerausstellung des Brüder Grimm-Hauses vertreten sind: als interaktive Modelle, bei denen Besucher und Besucherinnen selbst den Beleuchtungswechsel steuern können.

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