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Der aus Bad Orb stammende Bildhauer Hans Prasch (1925 – 1999) ist, nicht nur als Kulturpreisträger des Main-Kinzig-Kreises, im gesamten Landkreis im öffentlichen Raum vertreten, nicht nur in seiner Heimatstadt. Auch in Steinau an der Straße sollte Prasch einen prominenten Auftrag ausführen. In den acht Nischen, die das Obergeschoss des Rathauses gliedern, befanden sich ursprünglich lebensgroße „Irdene Männer“, Figuren aus Ton, die Wappen gehalten haben. Diese Figuren sind längst verloren und so überlegte man, neue Figuren mit den in Steinau vertretenen Berufen in die Nischen zu stellen. Entwürfe wurden von Hans Prasch ausgeführt. Die Aufgabe, acht lebensgroße Bronzen zu schaffen, war ihm dann aber doch, auch wegen seines Gesundheitszustandes, zu groß, so dass der in Altensteig im Nordschwarzwald beheimatete Bildhauer Klaus Henning den Auftrag umsetzte.

Und doch ist jetzt in Steinau an der Straße eine Arbeit von Hans Prasch zu bewundern. Sein knapp lebensgroßes „Sterntaler-Mädchen“, das in den 1960er Jahren aus Kunststein gefertigt wurde, ist nun im Museum Brüder Grimm-Haus zu bewundern. Die Familie des Bildhauers, vor allem seine Tochter Christel Bohnenberger-Prasch und ihr Mann Hans Jürgen Bohnenberger suchten für die im Nachlass des Künstlers befindliche Arbeit eine neue bleibende Heimat. Da bot sich natürlich das Museum Brüder Grimm-Haus an, das nicht nur für Märchenfreunde eine Anlaufstelle zum Thema im Main-Kinzig-Kreis geworden ist. Museumsleiter Burkhard Kling zeigte sich von der Idee begeistert und es war schnell ein Platz im Museum gefunden, an dem die Arbeit aufgestellt werden konnte. Es ist der Raum, der sich mit den Märchen bei den Brüdern Grimm beschäftigt und in dem auch zahlreiche Erst- und Frühausgaben ihrer Märchen zu sehen sind. Das passt besonders gut, meinte Kling, da Jacob Grimm selbst sagt, das Sterntaler-Märchen kenne er aus dunkelster Erinnerung, wohl also aus seiner Kindheit… Der Bad Orber Steinmetzbetrieb Scheler, der auch früher schon mit Hans Prasch zusammengearbeitet hat, schuf für die Arbeit einen Sockel aus Mainsandstein und stellte sie im Museum auf.

Tochter und Schwiegersohn Prasch zeigten sich erfreut und meinten, dass das alles auch dem Künstler gut gefallen hätte, so wie sich das jetzt gefügt habe und wie das Sterntaler-Mädchen nun in Steinau zu sehen ist. Die Sterntaler-Figur ist eine für das Werk von Hans Prasch typische Arbeit, bei der sich fließende Formen in strenge Linien wandeln und trotz einer naturalistischen Darstellung kubistische Elemente in das Werk einfließen.

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