Bahntrasse: Lärmschutz für alle

Wächtersbach
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Am Dienstag, 23. Januar, ab 19 Uhr werden sich die Aktiven der Bürgerinitiative ProWächtersbach e.V. im Aufenauer Wirtshaus „Zur Quelle“ treffen.

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Wichtiges Thema bei dieser Sitzung wird zum einen der Lärmschutz sein, wie die Vorsitzende Andrea Euler jetzt verdeutlichte. Denn hier muss inhaltlich gearbeitet werden: Die oft strapazierte Parole „Ausbau statt Neubau“ klingt zwar zunächst griffig – greift indessen argumentativ zu kurz. Zwar wird, legt man die neuen Gleise so dicht als möglich an die bestehenden Schienenstränge, der Lärmschutz auf das heute gültige Niveau verbessert werden. Andererseits steigt für die ohnehin seit Jahrzehnten durch Bahnlärm gebeutelten Anrainer die Belastungen in zweierlei Hinsicht: zum einen werden – das ist schließlich Sinn der neuen Trassen – weitaus mehr Züge auf der Strecke fahren. Zum anderen werden diese Anlieger durch die zu erwartende Bautätigkeit über mehrere Jahre ganz massiv belastet. Und insoweit sollte klar sein, dass sich ProWächtersbach zwar die intensive Prüfung aller Varianten wünscht, sich damit aber keinesfalls auf einen „bestandsnahen“ Ausbau festgelegt haben will.

Zum zweiten ist der Vorstand von ProWächtersbach nach wie vor irritiert: In der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe zur Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens hatte die Bahn eine Überquerung des Kinzigstausees mit einem Brückenbauwerk als unproblematisch und risikolos bezeichnet – eine Einschätzung, die sie auch durch die Veröffentlichung entsprechender Pressenotizen unterstrich. Gleichwohl steht der Wasserverband Kinzig, wie kurz darauf zu lesen war, der Sache durchaus kritisch gegenüber.

So etwas ist Wasser auf die Mühlen all jener, die das Dialogforum als „Showveranstaltung“ abqualifizieren und mutmaßen, „hinter den Kulissen“ sei alles schon klar. „Gerade als eine BI, die das Miteinander im Dialogprozeß zu schätzen weiß, hat uns dieses Vorpreschen der Bahn ausgesprochen irritiert“, sagte die Vorsitzende. Die BI hat zwischenzeitlich Kontakt mit der Bahn aufgenommen: Ein klärender Termin mit Behörden, Abwasserverband und Vertretern der Bahn zu diesem Thema sei anberaumt, erfuhr der BI-Vorstand von Bahn-Sprecherin Julia Katzenbach-Trosch.

Foto: Mächtige Geräuschkulisse: Eine BR 114 schickt sich an, bei Neudorf hinter der Lärmschutzwand zu verschwinden. Bei der BI ProWächtersbach steht zur Zeit der Lärmschutz an den bestehenden Bahntrassen im Fokus der Betrachtungen.

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