Nicht „herumgutachtern“, sondern Vorzugsvariante finden

Wächtersbach
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Zu einer Arbeitssitzung traf sich am zurückliegenden Dienstag der Verein ProWächtersbach, der sich mit den Planungen der Bahn für eine Schnellfahrstrecke durch den Main-Kinzig-Kreis beschäftigt.

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Dabei ging es inhaltlich auch um die jüngste Sitzung der Arbeitsgruppe „Vorbereitung des Raumordnungsverfahrens“. Teils Erstaunen, teils Unmut herrschte unter den Praktikern der Arbeitsgruppe ROV, nachdem der Kreistag des Main-Kinzig-Kreises angekündigt hat, Städten und Gemeinden 250.000 Euro für „Gutachter- und Rechtsberatungskosten“ zur Verfügung stellen zu wollen, berichtete Stephan Siemon aus der Sitzung.

Nun ist es sicher sinnvoll, Geld bereitzuhalten für den Fall, dass eine konkrete Antragsvariante gefunden ist und ins offizielle Raumordnungsverfahren geht. Indessen erscheint es nicht angebracht, zum jetzigen Zeitpunkt noch „herumzugutachtern“. Siemon erinnerte daran, dass das Dialogforum – übrigens unter steter Mitwirkung und Beteiligung der politischen Gemeinde – bereits seit 2014 arbeitet und dass man sich hier immer einig gewesen sei, die Planungen zur Findung einer Vorzugsvariante so zügig als möglich voran zu bringen. Zu einem solch späten Zeitpunkt noch Gutachten, die bisher nicht einmal ausgeschrieben seien, abwarten zu wollen, sei kontraproduktiv, der Sache nicht dienlich und allenfalls geeignet, weiteren Zeitverlust mit sich zu bringen.

Siemon erinnerte zudem daran, dass im Moment sieben Trassenvarianten mit insgesamt 13 Variationen in der Prüfung seien. Es erscheint sinnlos, sich jetzt per Gutachten an einzelnen Trassenvarianten abzuarbeiten, nur um hinterher feststellen zu müssen, dass die geprüfte Variante überhaupt nicht ins Raumordnungsverfahren geht.

Insoweit beschloss der Verein mit großer Mehrheit, den Kreistag aufzurufen, die Bahn und die Praktiker im Dialogforum in Ruhe ihre Arbeit zu Ende bringen zu lassen und auf die Finanzierung von Gutachten zu verzichten, bis die Antragsvariante gefunden ist. ProWächtersbach bittet im Sinne eines gedeihlichen Dialogprozesses auch die anderen in die Planungen involvierten Initiativen und Verbände, sich dieser Sicht der Dinge anzuschließen.

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