Verleihung des Wächters 2018

Wächtersbach
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Die Heinrich-Heldmann-Halle hatte sich für die Verleihung des Wächters 2018 ganz besonders herausgeputzt.

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Moderator Nikolai Kailing vom Stadtmarketing der Stadt Wächtersbach bedanke sich daher bereits zu Beginn der Veranstaltung bei allen Helferinnen und Helfern die zum Gelingen der besonderen Veranstaltung beigetragen hatten. Insbesondere bedankte er sich bei der Musikschule Ballin, die für die würdige musikalische Untermalung sorgten. Vor den Preisverleihungen begrüße Bürgermeister Andreas Weiher die zahlreichen Ehrengäste aus dem Magistrat, der Stadtverordnetenversammlung, aus den Ortsbeiträten sowie die Preisträger der vergangenen Jahre. Insgesamt waren rund 160 Gäste erschienen, um die Preisträger, die der Ausschuss für Sport, Jugend, Senioren und Kultur auserkoren hatten, für ihre ehrenamtliche Leistung zu würdigen.

Bürgermeister Weiher wies auf die besondere Bedeutung des Ehrenamtes hin und erklärte, dass es unserer Gesellschaft nicht so gut gehen würde, wenn es die rund 30 Millionen Menschen in Deutschland nicht gäbe, die sich tagtäglich im Rettungsdienst, in den Freiwilligen Feuerwehren, im kulturellen und humanitären Bereich sowie in der Heimatpflege vollkommen freiwillig engagierten. Auch Wächtersbach und dessen Ortsteile profitiere hier von allen Mitgliedern in über 100 Vereinen und sonstigen Gruppen, wie zum Beispiel die ehrenamtlichen Integrationshelfer oder die Grünflächenpaten. Er freue sich daher, dass mit der Schaffung des „Wächters“ im Jahre 2015 nun ein Ehrenpreis existiert, um das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement entsprechend zu würdigen.

Erste Preisträgerin des Abends in der Kategorie „ehrenamtliches Engagement“ war Ute Pierz, die sich bereits über viele Jahre im sozialen Bereich in Wächtersbach engagiert. Unter anderem in der katholischen Kirchengemeinde und bei den katholischen Pfadfindern werde dieses Engagement besonders deutlich. In seiner Laudatio buchstabierte Pfarrer Rainer Heller das Wort „Danke“ und erkläre damit das herausragende Engagement von Frau Pierz, bei der Betreuung von Flüchtlingen, bei den Pfadfindern, bei Essen für Alle (Efa) sowie in der Wächtersbacher Kleiderkammer, die Frau Pierz zusammen mit Gleichgesinnten aufgebaut habe.

Hans Döhn, „Wächtersbacher durch und durch“ wurde der Wächter 2018 in der Kategorie „ehrenamtliches Engagement“ und „Heimatpflege“ verliehen. Laudator Bernd Lehmann erklärte, dass Herr Döhn den Preis allein schon aufgrund der über 12.000 geleisteten Stunden für den Förderverein Schloss + Park e.V. verdient habe, dabei erbringt er noch viele weitere freiwillige Dienste, zum Beispiel als Stadtverordneter, bei der Betreuung von straffälliger Jugendlicher oder als aktiver Sänger bei der Sängervereinigung. Besonders hervorzuheben sei seine Tätigkeit im Wächtersbacher Schiedsgericht, denn hessenweit gelingt es derzeit keinem weiteren Schiedsmann so viele Streitigkeiten ohne Beteilung der Gerichte zu schlichten, wie das bei Hans Döhn der Fall ist.

Karl-Heinz-Reifschneider ist seit Jahren Mann der Tat, wenn es um das Fortkommen und die Weiterentwicklung von Leisenwald geht. Es ist dabei sowohl Ideengeber, Organisator und Koordinator für viele bauliche Projekte in seinem Heimatort. So entstanden in beachtlichen Gemeinschaftsleistungen unter anderem die Trauerhalle in Leisenwald, ein Urnenfeld auf dem Friedhof, die Entwässerung des Friedhofs und der Neubau des Feuerwehrgerätehauses mit überdachtem Waschplatz. Jüngstes Projekt, das Reifschneider angestoßen hatte, ist die Erschließung eines Baugebietes auf der ehemaligen Hofreite in Leisenwald. Verliehen wurde ihm der Ehrenpreis in der Kategorie „ehrenamtliches Engagement“ und „Heimatpflege“.

Die vierte Trägerin des „Wächters 2018“ ist Vera Maise. Ihr wurde der Preis in der Kategorie „ehrenamtliches Engagement“ verliehen und bringt sich in vielen ehrenamtlichen Organisationen für die Gemeinschaft von Wächtersbach ein. Sie Gründungsmitglied des Damen-Gymnastikvereins von Hesseldorf mit jahrelanger Tätigkeit im Vereinsvorstand und großem Engagement bei der Organisation und Durchführung der verschiedensten Veranstaltungen. Sie ist seit Jahren Mitglied im Vorstand der Wächtersbach Landfrauen und aktivierte das Vereinsleben wieder, in dem sie beispielsweise den Kuchenverkauf auf der neuntägigen Messe Wächtersbach organisiert. Vera Maise ist Frauenbeauftragte im VdK Ortsverband Wächtersbach und darüber hinaus Mitglied der Seniorengemeinschaft Hesseldorf-Neudorf-Weilers. In beiden Organisationen ist sie wesentlich bei der Organisation und Durchführung deren Veranstaltungen beteiligt. Und als wäre dies noch nicht genug, hat Vera Maise die Patenschaft für eine Hainbuchenhecke in Hesseldorf übernommen, die im Rahmen der Dorferneuerung angeschafft wurde.

Bürgermeister Andreas Weiher danke abschließenden allen Preisträgern für ihre Leistungen zum Wohle von Wächtersbach, den Laudatoren sowie dem Team vom Stadtmarketing für die Organisation der würdigen Veranstaltung.

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