Schnelles Internet für Unternehmen in Gewerbegebieten

Wächtersbach
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Die Stadt Wächtersbach wird mit dem Main-Kinzig-Kreis einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Erschließung von Gewerbe- und Industriegebiete mit Glasfaseranschlüssen abschließen.

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Dies teilte in einer Pressemitteilung Bürgermeister Weiher (SPD) aus der Stadtverwaltung mit. Ein entsprechender Magistratsbeschluss wurde gefasst. Demnach hat der Magistrat die Breitband Main-Kinzig GmbH beauftragt ein entsprechendes Markterkundungsverfahren für die Versorgung der in Frage kommenden Gebiete auszuarbeiten. Diese sind neben dem Industriegebiet „Kinzigaue“ weitere Gewerbegebiete entlang der Main-Kinzig-Straße, Wittgenborner Straße, Brückenstraße, Hesseldorfer Straße, Am Rosengarten, In den Pflanzenländern, „Aufenau Ost“ sowie der Rinderbügener Straße . Kosten entstehen der Stadt Wächtersbach dafür nicht.

Bürgermeister Andreas Weiher zeigt sich erfreut über die aktuellen Informationen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Landrat Thorsten Stolz (SPD) hatte angekündigt, die vorhandenen reinen Gewerbegebiete ans Glasfasernetz in der Variante „Fiber to the home / FTTH“ (Glasfaser bis ins Gebäude) zeitnah notfalls über den MKK zu fördern. Mitte November letzten Jahres hatte die Bundesregierung einen Sonderaufruf für den Breitbandausbau von Gewerbe- und Industriegebieten gestartet; mit eine maximalen Förderung von 50% der Erschließungskosten bei einer maximalen Fördersumme von 1 Mio. Euro pro Gewerbegebiet. Voraussichtlich wird das Land Hessen auch Fördermittel bereitstellen; aktuell liegen jedoch der Stadt Wächtersbach hierzu keine Informationen vor.

Das Fördergeld wird im „Windhundverfahren“ vergeben, deshalb ist Eile geboten; der Main-Kinzig-Kreis und die Kommunen müssen rasch reagieren. Deshalb, so Bürgermeister Weiher, habe er bereits den entsprechenden Magistratsbeschluss fassen lassen, um mit Wächtersbach dabei zu sein: „Wir wollen dabei sein und die Glasfaseranbindung in unseren Gewerbegebieten schnell und mit unserem bewährten Kooperationspartner sicher stellen. Schnelles Internet ist ein sehr wichtiger Standortfaktor“, weiß Bürgermeister Weiher.

Die zweite Hälfte der Investitionssumme, welche vom Bund nicht übernommen werden, werden mit 40% vom Landkreis Main-Kinzig und mit 10% durch die Breitband Main-Kinzig GmbH übernommen, so die Zusage von Landrat Thorsten Stolz bei der Auftaktveranstaltung Ende Januar, wenn das Land Hessen keine eigenen Fördermittel für den Ausbau von Gewerbegebieten zur Verfügung stellen werde; ein Budget von 10 Mio. Euro steht dafür beim MKK zur Verfügung.

Wenn die Bedingungen, sprich die Förderfähigkeit, für den Ausbau vor Ort gegeben sind, kann bereits mit einem Baubeginn Ende September 2019 gerechnet werden. Weitere Kriterien für eine Förderung sind die bestehende Unterversorgung des Gebietes, die sogenannte Aufgreifschleife muss unter 30 Megabit/sec. pro Internetarbeitsplatz liegen, die Anzahl der Arbeitsplätze spielen eine Rolle, und es werden reine Gewerbegebiete (keine Misch- oder Wohngebiete) gefördert.

Die Abwicklung der Förderanträge und der spätere Ausbau erfolgt über die kreiseigene Breitband Main-Kinzig GmbH, sie verfügt über die entsprechende Erfahrung, denn sie hat flächendeckend bereits den Breitbandausbau im Main-Kinzig-Kreis durchgeführt, erläutert Bürgermeister Weiher die nächsten Schritte.

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