Wächtersbach: Ärzte- und Gesundheitshaus geplant

Wächtersbach
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In Gesprächen zur Weiterentwicklung des Umfeldes des Schlosses haben die in der Schlosspark-Praxis niedergelassenen Ärzte gegenüber Bürgermeister Andreas Weiher den klaren Wunsch geäußert, in die noch zu sanierende Rentkammer langfristig einzuziehen. Auslöser für diese Entscheidung waren zahlreiche Vorgespräche, die auch in einer Protokollniederschrift des Landesamtes für Denkmalschutz dokumentiert sind und über die Bürgermeister Andreas Weiher (SPD) in der Stadtverordnetenversammlung berichtete.

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Ziel sei es, die Rentkammer energetisch und funktional so zu sanieren, dass ein nachhaltiges, ärztliches Versorgungszentrum, das federführend die bekannten Hausärzte aus der Schlosspark-Praxis aufnimmt, entstehe. Weitere Raumkapazitäten sollen genutzt werden, um Fachärzte, die in Wächtersbach und Umgebung dringend benötigt werden, und/oder Therapeuten hier mit aufzunehmen. „Eines der wichtigsten Themen zur Daseinsvorsorge ist die ärztliche Grundversorgung. Daher freue ich mich außerordentlich über die Entscheidung der bekannten Schlosspark-Praxis, gemeinsam mit der Stadt diesen Weg zu gehen“, so Bürgermeister Andreas Weiher. "Darüber hinaus haben wir nicht die Notwendigkeit, ein neues zusätzliches Ärztehaus zu bauen. Zudem machen diese Pläne den Bau eines Parkhauses in der Altstadt umso notwendiger“, so Erster Stadtrat Oliver Peetz (SPD).

„Wir haben mit dem Bezug der provisorischen Gemeinschaftspraxis in dem alten Brauereiverwaltungsgebäude ganz wichtige Erfahrungen, auch vor dem Hintergrund eines Pandemie-Zeitalters, gemacht und können für die Sanierung der Rentkammer wertvolle Erkenntnisse einbringen. Wir schätzen die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und der Stadt Wächtersbach und freuen uns auf eine langfristige Perspektive zur optimalen medizinischen Versorgung der Wächtersbacher Bürger“, so die Ärzte einvernehmlich.

Bürgermeister Weiher weist aufgrund seiner Erfahrung mit der Schlossrenovierung darauf hin, dass auch die Sanierung der Rentkammer ihre Zeit brauchen wird, denn denkmalschutzrechtliche Belange müssen mit anderen baurechtlichen Vorgaben in Einklang gebracht werden. "Aber wer in der Lage ist, eine ehemalige Wasserburg bzw. ein fast ruiniertes Schloss zu einem modernen Verwaltungssitz zu sanieren, der schafft es auch, eine grundsätzlich intakte Rentkammer zu einem "Ärzte- und Gesundheitshaus" erfolgreich umzuwandeln", so die positive Einschätzung des Bürgermeisters.

Foto: Erster Stadtrat Oliver Peetz, Felicitas Mitwede, Dr. Isabell Rasel, Steffen Georg, Henrik Buchinger, Bürgermeister Andreas Weiher.

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