Freie Wächter für mehr Verkehrssicherheit in Wächtersbach

Wächtersbach
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Menschen, die viel zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, kennen die Problematik, dass die Verkehrssituation in den Städten aufgrund der steigenden Anzahl der Autos auf den Straßen immer problematischer wird.

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Auch vor Wächtersbach macht dieses Problem leider nicht halt. Der Arbeitsgruppe Rad- und Gehwege der Freien Wächter sind einige „Verkehrs-Hürden“ aufgefallen, gemeinsam haben sie diese beleuchtet und versucht, Lösungsansätze zu finden. So sind z.B. viele der Wächtersbacher Gehwege von Autos zugeparkt, wie insbesondere in der Gettenbacher Straße oder Am Roten Berg festzustellen ist. Fußgänger, Schulkinder, Personen mit Kinderwagen oder Senioren mit Rollatoren müssen dann auf die Fahrbahn ausweichen. Die Situation für große Fahrzeuge wie Feuerwehr, Müllabfuhr und Rettungswagen ist aufgrund der schmalen, gehweglosen und zugeparkten Straßen problematisch, insbesondere im Neubaugebiet Köhlersgraben. Für Fußgänger, Rad- und Autofahrer bedeuten zugeparkte Gehwege Gefahrensituationen. Es ist wichtig dafür Sorge zu tragen, dass öffentlicher Raum, zu dem Straßen zählen, nicht unnötigerweise mit Fahrzeugen blockiert werden, zumal wenn diese kaum genutzt werden und somit mehr Steh- als Fahrzeuge sind. Dies gilt umso mehr, wenn auf dem eigenen Grundstück genügend Stellplätze zur Verfügung stehen.

Wie könnten Lösungsansätze aussehen? An besonders konfliktstarken Verkehrspunkten wie Engstellen, scharfen Kurven, Senken und Kreuzungen könnte z.B. überprüft werden, ob durch die Ausweisung von Park- und Halteverboten die Verkehrssicherheit gestärkt werden könnte. Oftmals ist allerdings zu beobachten, dass Verbote zwar vorhanden sind, aber leider kaum eingehalten werden. Gerd Sohn, einer der Listenkandidaten der Freien Wächter für die bevorstehende Kommunalwahl, findet: „Es ist schade, dass sich oftmals nicht an die Ausschilderung gehalten und somit unnötig der Verkehr blockiert wird. Sollte sich diese Situation nicht ändern, wird man wohl um verstärkte Kontrollen nicht herum kommen. Besonders bei der Planung von neuen Wohngebieten ist die Stellplatzsituation zu berücksichtigen.“ Gerhard Gleiß, der ebenfalls auf der „freien Wächterliste“ für die Kommunalwahl antritt, betont: „Verbote und Kontrolle sind gewiss nicht beliebt, aber sie tragen zu mehr Verkehrssicherheit bei und vermeiden Unfälle.“ Zu groß ist das allgemeine Interesse, dass alle sicher die Gehwege nutzen können, sowohl Kinder auf dem Schulweg, als auch die Älteren, gegebenenfalls mit Rollator. „Szenen, in denen Rollstuhlfahrer die Straße benutzen, weil sie nicht auf den Gehweg kommen, sollte es in unserer Stadt nicht geben.“, so Gleiß weiter. Er betont außerdem: „Es gilt die Stellplatzverordnung konsequent umzusetzen, das würde uns schon sehr weiterhelfen.“ Diese sieht 1,5 Stellplätze bei Bestandsbauten und bei Neubauten zwei Stellplätze je Wohneinheit vor.

„Ein Bewusstsein für barrierefreie Gehwege hat lobenswerterweise bei mancher Erneuerung Einzug gehalten, insbesondere in der Ecke Ysenburger Straße und Heegstraße“, ergänzt „Wächterin“ Diana Gleiß. Dennoch sei noch viel zu tun: „Beispiele sind die neue Treppe am Friedhof zur Herrenweide und die Treppen an der „Alten Schule“ zur evangelischen Kirche in der Innenstadt.“ Monika Heil, die auf Listenplatz fünf der Freien Wächter antritt, denkt außerdem an mehr Spielstraßen oder zumindest „30er-Zonen“ in den Wohngebieten, da sich hier vor allem junge Familien ansiedeln: „Wir wollen damit spielende Kinder schützen, an denen derzeit oft zu schnell vorbeigefahren wird.“ Abschließend gelte es in Sachen Verkehrssicherheit auch die Stadtteile zu berücksichtigen. In manchen Ortsteilen mit breiten Durchgangsstraßen, wie in Waldensberg, könnte man mit einfachen Mitteln, wie dem langfristigen Einsatz von Tempo-Messtafeln, zu einer Geschwindigkeitsreduzierung beitragen. Alternativ könnte auch über Straßenmarkierungen oder Aufpflasterungen, wie bereits in Weilers vorhanden, nachgedacht werden.

Foto: Wächtersbach aus der Luft und die „Verkehrswächter“: Gerd Sohn (rechts oben), Monika Heil, Diana Gleiß und Gerhard Gleiß (unten von links).

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