Wohnhausbrand in Wächtersbach: Fünf Verletzte, hoher Schaden, Papagei tot

Hesseldorf
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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Hesseldorf sind am Donnerstagnachmittag fünf Bewohner leicht verletzt worden. Hierbei handelt es sich um die 79 Jahre alte Hauseigentümerin, einen 58-Jährigen, eine 42 Jahre alte Frau sowie zwei Kinder (fünfjähriger Junge sowie zweijähriges Mädchen). Zudem entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 300.000 Euro.

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Das Feuer brach um kurz nach 13 Uhr im Bereich einer Küche aus und breitete sich offenbar schnell aus. Nach Eintreffen der Feuerwehr kam es im Bereich des Treppenhauses auch zu einer Durchzündung von Rauchgas, was umfangreiche Löscharbeiten zur Folge hatte. Die Verletzten wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in umliegenden Krankenhäuser gebracht. In dem Fachwerkhaus in der Straße Am Holderbusch (einstellige Hausnummern) befanden sich zum Zeitpunkt der Brandentstehung auch noch einige Tiere, darunter auch Papageien und zwei Hunde.

Wie die Feuerwehr Wächtersbach, die gemeinsam mit der Wehr Hesseldorf alarmiert worden war, zeigte sich an der Einsatzstelle schnell, dass zwar alle Personen das Gebäude verlassen hattten, aber noch ein Hund im Gebäude war. Zur Brandbekämpfung und Tierrettung wurden am Anfang zwei Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Kurz danach konnte "Feuer aus" gemeldet werden und der vermisste Hund aus dem Gebäude gebracht werden.

Insgesamt waren 5 Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung, Tierrettung später auch zu Nachlöscharbeiten und Belüftungsmaßnahmen im Gebäude eingesetzt. Mehrere Tiere konnten aus dem Gebäude gerettet werden und wurden an die Besitzer übergeben werden. Zwei Hunde wurden durch die Feuerwehr zur weiteren Behandlung in die Tierklinik nach Gelnhausen gebracht.

Laut Polizei konnten bis auf einen Papagei alle Tiere gerettet werden. Durch die starke Rauchentwicklung und die Löscharbeiten ist das Haus derzeit unbewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen hierzu bereits aufgenommen und untersucht nun den Brandort.

Fotos: Feuerwehr Wächtersbach

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