4. "Hoagascht" : Musikanten und Sängertreffen in Nidderau

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Das Heldenberger Saitenspiel lädt am 26. Mai 2018, um 19 Uhr wieder Freunde alpenländischer Volksmusik zum 4. Musikanten– und Sängertreffen, einem sogenannten „Hoagascht“, in das Bürgerhaus Ostheim ein.

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An diesem Volksmusikabend mit Gruppen aus verschiedenen Regionen Hessens und Bayerns wird echte, traditionelle Volksmusik gespielt und gesungen, unverstärkt und mitten unter dem Publikum. Nachdem Instrumente wie Gitarre, Zither und Hackbrett vor rund 100 Jahren für die immer größer werdenden Tanzveranstaltungen nicht mehr laut genug waren und eher im Gasthaus oder in der Stube zu Geltung kamen, entstand der Begriff "Stubenmusik". Mit heiterer Moderation durch Walburga Reus, Achim Gulde und Jutta Claar wird durch das Programm geführt. Als Gäste des Heldenberger Saitenspiels spielen auf: Die Freigerichter Alphornisten, das Nußberg-Trio, die Okarinen-Bienen, die Petersthaler Jodler und die Sunnblicker Geigenmusik.

Als "Nußberg-Duo" waren sie bereits beim 1. und 2. Hoagascht in Ostheim bekannt: Dr. Klaus Dörr, Steirische Harmonika und Hermann Stock, Gitarre. Übrigens liegt der Namen gebende „Nußberg“ in Marköbel. Vom Nußberg-Duo zum Nußberg-Trio ist es nicht weit: Da Hermann Stock, Gründungsmitglied und Gitarrist der Gruppe, das Land Hessen bald verlässt um in Westfalen neu Fuß zu fassen, freuen sich die Musikanten, dass sie mit Manfred Gritsch einen Nachfolger gefunden haben, der sich bestens in die Gruppe einfügt. Ein weiteres Schmankerl ist die Sunnblickler Stubenmusik: In stilgerechtem authentischem Vortrag pflegen die Sunnblickler echte alpenländische Volksweisen - sowohl in verschiedenen zwei-, drei- und vierstimmigen vokalen Besetzungen, als auch auf Diatonischer Harmonika, Tiroler Harfe, Osttiroler Hackbrett, Kontrabaß, Klarinette und Posaune darzubieten. Das Saitenmusik-Ensemble „Heldenberger SaitenspieI“ pflegt seit vielen Jahren ein vielseitiges und abwechslungsreiches Repertoire. Stubenmusik, sakrale Konzerte, Gottesdienstgestaltungen und das Fernsehen haben das traditionell musizierende Volksmusik-Ensemble weit über die heimische Region bekannt gemacht. Die in Hessen einmalige Besetzung mit Hackbrett, Harfe, Zither, Gitarre, Raffele, Blockflöte und Okarina beschert dem Zuhörer ein stimmungsvolles Hörerlebnis ohne technische Verstärkung. Die drei Musiker des Heldenberger Saitenspiels, Jutta Claar, Marga Rauscher und Friedrich Fuhr entnehmen ihre Musik aus bis zu 200 Jahre altem Archivmaterial der Volksmusikarchive Oberbayerns, Österreichs und der Schweiz, spielen Tänze und Instrumentalstücke ihrer hessischen Heimat sowie neu komponierte Stücke befreundeter Volksmusiker.

Das vor 1 ½ Jahren gegründete Okarina-Ensemble die „Okarinen-Bienen“ besteht aus den Musikerinnen Anita Alt aus Hanau, Irmgard Quack aus Oberursel und Jutta Claar aus Nidderau, an der Gitarre begleitet Marga Rauscher. Die Freigerichter Alphornisten sind eine 6-köpfige Alphorngruppe, die aus dem Musikverein „Germania“ Somborn entstanden sind. Als Manfred Noll seine große Liebe in der Schweiz gefunden hat und das erste Alphorn ins Freigericht mitbrachte, dauerte es nicht lange um Mitstreiter für das Naturblasinstrument zu finden. Die Begeisterung für ein so außergewöhnliches Instrument hält mittlerweile schon 9 Jahre an. Die Musikliteratur ist von klassischen Alphornklängen bis hin zu modernen Ohrwürmern weit gefächert. Die Bläser spielen auf 3,68 m langen Fichtenholzinstrumenten. Durch die baugleichen Instrumente zaubern die sechs Musiker einen außergewöhnlichen Alpenklang der vor vier Jahren beim Hoagascht in Nidderau sogar die Petersthaler Jodler aus dem Allgäu beeindruckte. Da Alphornklänge zu einem jeden Hoagascht gehören, freuen sich die Freigerichter Alphornisten auf die Einladung und auf den gemeinsamen Abend mit viel Spielfreude und guter Unterhaltung. Auch dieses Mal sind die Petersthaler Jodler aus dem Allgäu die am weitesten gereisten Gäste, sie verwandeln das Bürgerhaus an diesem Mai Abend in ein alpenländisches Wohnzimmer. Heimat- und Naturverbundenheit, Liebe zum Dialekt und Traditionsbewusstsein gehören zu den wichtigen gemeinsamen Attributen der Allgäuer Jodlergruppen. Das Repertoire der Sänger besteht aus Liedgut in traditioneller Volksmusik. Als Botschafter ihres Heimatortes Rottachsee im Allgäu besingen sie in ihren Liedern die Schönheit des von vielen auch als Urlaubsort geschätzten Dorfes und dessen Besonderheiten. Am Ende der Stücke ist oft ein Jodler zu hören. Essen und Trinken halten Leib und Seele zusammen: Der Ostheimer Obst- und Gartenbauverein bietet typisch hessische und bayerische Spezialitäten an und sorgt mit der Dekoration für das richtige Ambiente (Saalöffnung 18 Uhr). Der Vorverkauf kann an allen bekannten Vorverkaufsstellen in Nidderau, sowie in den Bürgerbüros der Gemeinde Schöneck und Altenstadt zu 12,- € erworben werden und an der Abendkasse zu 15, - €. Eine Veranstaltung des Kulturbeirates der Stadt Nidderau, unterstützt von der Kulturstiftung der Sparkasse Hanau.

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