Jens Troester, Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Orchesters, hat erneut ein anspruchsvolles und abwechslungsreiches Programm dafür zusammengestellt. „Das Publikum darf sich auf vier Konzertabende mit eindrücklichen Musikerlebnissen und herausragenden Solistinnen und Solisten im Paul-Hindemith-Saal des CPH freuen“, verspricht Troester.

„Die Congress Park Sinfonie hat sich in den zehn Jahren ihres Bestehens zu einem echten Schwergewicht in der Kulturlandschaft unserer Stadt entwickelt. Das zeigt sich insbesondere auch am Zuspruch des Publikums. Unsere Klassikreihe erfreut sich stetig wachsender Beliebtheit“, stellte Hanaus Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck mit Blick auf die durchweg sehr hohe Auslastung der Konzerte und die kontinuierlich wachsende Zahl der Abonnements fest. In der Saison 2019 hatten sich 391 Klassikfans für ein Abonnement entschieden. 

Erstmals ein Flötenkonzert

Die Konzertsaison startet am 14. März mit einem Novum: Erstmals seit Bestehen der Congress Park Sinfonie ist ein Flötenkonzert im Programm; geschrieben in D-Dur vom Wunderkind des 18. Jahrhunderts, Wolfgang Amadé Mozart. Als Solist zu Gast ist an diesem Abend Elya Levin, Soloflötist der Badischen Staatskapelle im Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Erich Wolfgang Korngolds Suite „Viel Lärm um nichts“ eröffnet den Konzertabend, nach der Pause erklingt Franz Schuberts letzte - die achte - Sinfonie.

Beethovens Eroica zum Geburtstag

2020 ist das Jahr Beethovens. In der Reihe Congress Park Sinfonie wird der 250. Geburtstag des musikalischen Genies im zweiten Konzert der Saison, am 16. Mai, mit der „Eroica“ gefeiert. Dieser ersten großen Sinfonie der Musikgeschichte ist der zweiten Teil des Konzertabends gewidmet. Beethoven bricht in dieser, seiner dritten Sinfonie, mit den zu Beginn des 19. Jahrhunderts gebräuchlichen Klangerscheinungen. Carl Maria von Webers „Oberon-Ouvertüre“ leitet den Abend ein, gefolgt von Robert Schumanns Cellokonzert, mit dem der bereits vielfach ausgezeichnete junge Cellist Jonathan Swensen konzertieren wird.

Britisches Konzert im Oktober

Ungeachtet dessen, ob der „Brexit“ kommt oder nicht, wird es nach der Sommerpause „very british“. Im Mittelpunkt des Konzerts am 17. Oktober steht Haydns „Londoner“ Sinfonie Nr. 104. „Es ist seine großartige letzte Sinfonie und damit die absolute Krönung eines sinfonischen Lebenswerks“, schwärmt Jens Troester von dem Werk, das in und für London geschrieben ist. Als kunstvoll und schlicht, dramatisch und heiter und am Ende überraschend volkstümlich beschreibt er sie. Das Orchester eröffnet den Konzertabend mit Edward Elgars harmonisch-anmutiger Streicher-Serenade. Gefolgt von der Entdeckung des 20. Jahrhunderts: dem Violinkonzert von Benjamin Britten. Als Solistin zu Gast ist die international gefeierte Mihaela Martin, die bereits als Fünfjährige ihren ersten Geigenunterricht erhielt und sich seitdem zahlreiche renommierte Preise erspielt hat.

Weihnachten mit dem Calmus Ensemble

Für das vierte und letzte Konzert der Saison am 12. Dezember konnte das Orchester mit der Verpflichtung des international vielgefragten Calmus Ensembles einen echten Coup landen. „Wir werden damit einen sehr stimmungsvollen Jahresabschluss haben. Das stimmgewaltige Quintett aus Leipzig bringt mit vokaler Perfektion und in fünf Sprachen bekannte und weniger bekannte Weihnachtslieder zu Gehör, a cappella und mit Orchesterbegleitung in exklusiven Arrangements“, kündigt Jens Troester das Debüt der vier Herren und einer Dame in Hanau an. Das Orchester eröffnet diesen besonderen Konzertabend mit Edvard Griegs Peer Gynt-Suite, Vaughan Williams „The Larks Ascending“ und Claude Debussys entzückender „Petite Suite“.

Wilhelmsbader Kammerkonzerte

Seit drei Jahren hat die veranstaltende Betriebsführungsgesellschaft Hanau das erfolgreiche Konzept der Congress Park Sinfonie angepasst und auf ihr zweites Haus, das Comoedienhaus Wilhelmsbad übertragen. „Die ‚Wilhelmsbader Kammerkonzerte‘ mit Musikern der Neuen Philharmonie Frankfurt passen wunderbar in den besonderen Rahmen, den unser kleines Barocktheater bietet“, erklärt BFG-Geschäftsführerin Nicole Rautenberg. Die Kammerkonzerte sind den Sinfoniekonzerten inhaltlich verbunden. Sie greifen deren Themen und Komponisten auf und betrachten sie durch die kammermusikalische Lupe. Unter dem Titel „Dichter und Denker“ sind am 26. April Werke von Schubert und Beethoven zu hören. Am 1. November steht die Harfe im Mittelpunkt. „Im Konzert „Harpeggio“ mit Musik von Telemann, Debussy, Shankar und Renié erlebt das Publikum, was vom nicht zu übersehenden Orchesterinstrument Harfe zu hören wäre, spielten die anderen Instrumente nur ein wenig leiser“, kündigt Kathrin Troester-Eisermann dieses Konzerterlebnis an.

Abonnements und Einzelkarten im Vorverkauf

Der Vorverkauf für die Saison 2020 beginnt am 15. November. Ein Abonnement für alle vier Konzerte gibt es ab 138 Euro, Einzelkarten ab 43 Euro. Auch diesmal werden 30 x 2 reservierte Sitzplätze bei der Wilhelmsbader Sommernacht unter denjenigen verlost, die bis zum 31. Dezember ein Abonnement bestellt haben. Karten für die beiden Wilhelmsbader Kammerkonzerte sind ab 28 Euro im Vorverkauf erhältlich.

Informationen zum Programm der Congress Park Sinfonie 2020 finden sich auch unter www.cph-hanau.de sowie im Programmheft, das im Congress Park Hanau, im Hanau Laden und an vielen weiteren Stellen ausliegt.

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