Zeit zum Nachdenken und Träumen

Musik
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Benno hies er in der Geschichte des Weihnachtskonzertes der Musikschule Main-Kinzig im reichlich gefüllten Barbarossasaal des Gelnhäuser Main-Kinzig-Forums am letzten Sonntag.

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Ein junger Straßenmusiker auf der Suche nach Publikum, Anerkennung und Zufriedenheit. Mia, ein kleines Mädchen, dass sich seiner Unzufriedenheit und Traurigkeit annahm,  organisierte voller Bewunderung für seine Streicherkünste, ein großes überraschendes Straßen- und Nachbarschaftsfest mit vielen Menschen zum Zuhören für Benno.

Eröffnet wurde die Geschichte, leise, passend, mit einem Solobeitrag von Yvonne Opalla auf der Geige, die, ähnlich dem mobilen Spiel der Straßenmusiker das erste und zugleich, dramaturgisch einrahmend, auch das letzte Stück der einmal mehr sehr besinnlichen Veranstaltung an verschiedenen Orten im Saal vortrug. Gefolgt von einzelnen Textpassagen der Geschichte von Elke Bräunling vorgetragen von Harry Wenz und immer wieder wechselnden illustrierenden Ensembles wie dem Blockflötenquartett von Hanne Kaldun-Oehler, den Querflöten von Walter Dorn und gemischten Holzbläserformationen, der Schulband Kops, einem Kooperationsprojekt der Musikschule mit der Freigerichter Kopernikusschule, den Jazzmecs unter der Leitung von Katrin Saravia und Christian Felke, sowie den Cellisten von Christine Lohrmann, die sich für diesen Tag Verstärkung und der Querflöte suchte, wurde das Publikum auf eine Fantasiereise entführt, die immer wieder Zeit zum Besinnen, Nachdenken, aber auch Lachen und Traurigsein lies. Mit an der licht- und tontechnisch sehr aufwendig gestalteten  Darbietung, die an Kurzweil und Vielfältigkeit im Rahmen einer knappen Stunde und zahlreichen Teilnehmern nicht zu überbieten war, waren auch Peter Back und Mark Zahn, die das Publikum anlässlich der Wartezeiten vor genau geplanten Einlass ganz kurz vor Beginn mit weihnachtlichen "jazzy" Weisen empfingen.

Ganz abgesehen davon, überraschte der Saxophonist und Kulturpreisträger Peter Back in der Geschichte gemeinsam mit seiner Tochter Paula und Anni Trageser, gefühlvoll begleitet von Julian Müller an der Perkussion und Harry Wenz an der Konzertgitarre, mit einem aufwendigen und wirkungsvoll vorgetragen Satzgesang von Steven Stills, einer der großen Namen der Formation Crosby, Stills, Nash and Young; Gänsehaut pur, wie zahlreiche der sehr begeisterten Besucher anschließend meinten. Mit von der Partie, nicht zum ersten Mal, das Klavierensemble von Katrin Saravia sowie Peter Jägers DRUM'RUM, eine umfangreiche Perkussionsgruppe der Musikschule. Alle Teilnehmer hatten ihren ständigen Platz auf dem Podium, das gleichermaßen aus dem Saal mit verschiedenen Spielplätzen und der kleinen Bühne im Barbarossasaal bestand. Alle gehörten zum Bild, das sich den Besuchern in allen erdenklichen Altersgruppen, gleich nach Betreten des Saales bot. Jeder war ein bedeutender Teil des Ganzen, was das Publikum mit sehr lang anhaltendem Applaus dankbar beantwortete.

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