Helfen als Unterrichtsfach

Nidderau
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Aufgeschlagene Knie, Blutergüsse, Wespenstiche, Kreislaufprobleme – ein gut ausgebildetes Team von jungen Schulsanitäterinnen und -sanitätern aus verschiedenen Jahrgangsstufen kümmerte sich in den vergangenen Jahren engagiert um die täglich anfallenden kleinen und mittleren medizinischen Notfälle an der Bertha-von-Suttner-Schule.

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Ab dem kommenden Schuljahr soll die wichtige Aufgabe des Ersthelferwesens strukturell auf neue, stabilere Füße gestellt werden. Statt wie bisher in Form einer Arbeitsgemeinschaft werden der Erste-Hilfe-Kurs und die Durchführung des Schulsanitätsdienstes dann als Wahlpflichtkurs für die Klassen 9 und 10 angeboten. Mit dem Hanauer Regionalverband der Johanniter-Unfall-Hilfe konnte die Nidderauer Gesamtschule einen ortsnahen Kooperationspartner gewinnen, der die Ausbildung coachen und während des Schuljahres die fachliche Begleitung des Kurses übernehmen wird. Dazu gehören z. B. Fortbildungen, Hilfe bei der Planung und Durchführung von Projektwochen und auch fachliche Unterstützung bei der Sichtung und Neubeschaffung von Verbrauchsmaterial. Für Uwe Engelter, Bereichsleiter Bildung der Johanniter, ist die jüngst abgeschlossene Kooperationsvereinbarung ein kleines Jubiläum, denn die „Bertha“ reiht sich als zehnte Schule in die vom Hanauer Regionalverband betreuten Bildungseinrichtungen ein. Für seinen Kollegen Sven Korsch vom Vorstand des Regionalverbands Hanau und Main-Kinzig unterstützt der Dienst im Schulsanitätsteam in großem Maße die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen und stärkt ihr Selbstvertrauen.

„Sie machen die Erfahrung: Ich kann helfen, ich habe das Wissen und die Fähigkeiten. Für den anderen da zu sein, ist das Ziel, den Weg dahin unterstützen wir gern“, erklärt Sven Korsch die Motivation seines Verbandes. Dass Jugendliche mit dem Zertifikat „Schulsanitäter/in“ bei Bewerbungen besonders punkten können und darüber hinaus ein solcher Kurs ihnen den Weg zu einer beruflichen Orientierung im sozialen und pflegerischen Bereich weisen könne, hebt Schulleiter Harald Klose hervor. Er hat die Kooperationsvereinbarung mit den Johannitern eingefädelt, um dem im Zuge des Corona-Jahres zerbröckelnden Schulsanitätsdienst ein stabiles Gerüst und eine professionelle Neuorientierung zu geben.

Das Gesicht dazu gehört dem jungen Lehrer Simon Dzierzawa, der in seinem Lebenslauf selber eine Tätigkeit als Rettungssanitäter vorweisen kann und den neuen Wahlpflichtkurs übernehmen wird. Er freut sich auf die neue spannende Aufgabe in einem berufsorientierenden Unterrichtsfach, in dem Schule und Praxis zusammenfinden und in das sich bereits zwanzig Schülerinnen und Schüler eingewählt haben. Für Schulleiter Harald Klose und Stufenleiterin Sybille Michelsen ein Indiz dafür, dass Interesse und Bedarf für ein solches Angebot mit Zukunftsperspektive gleichermaßen vorhanden sind.

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