„Frauen müssen sich weiterhin was trauen“

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Rund um den Internationalen Frauentag haben sich auch weibliche Angestellte des Kreises, seiner Eigenbetriebe und Gesellschaften, aus Kommunen und Verbänden sowie Bürgerinnen des Kreises im Main-Kinzig-Forum getroffen.

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MichaelReul 09092018

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Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler begrüßte an zwei Tagen insgesamt rund 200 Frauen in der Kreisverwaltung und rief sie auf, „weiterhin selbstbewusst und kämpferisch zu bleiben“.

Simmler ging in ihrer Begrüßung auf wertvolle Meilensteine ein, die die Frauenbewegung gesetzt habe, wobei sie 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts dieses in den Mittelpunkt rückte. „Wir können alle ein Stück weit stolz sein auf das, was Frauen vor uns erkämpft und trotz schwerster Erniedrigungen und gewalttätiger Übergriffe durchgesetzt haben. Gleichzeitig muss uns klar sein, dass einiges von dem, was wir heute für selbstverständlich halten, in vielen Ländern dieser Welt eben noch nicht umgesetzt ist“, so die Erste Kreisbeigeordnete.

Sie richtete nicht nur den Blick zurück sondern auch auf die aktuellen Herausforderungen für Frauen. Der Internationale Frauentag sei Anlass, über nach wie vor bestehende Ungerechtigkeiten im Berufsalltag, tradierte Rollenzuschreibungen und Arbeitsteilung im Privaten zu sprechen. „Dabei müssen Frauen auch ein wenig Selbstkritik üben. Sie haben viele Möglichkeiten, ihre Rechte einzufordern und unbequem zu sein. Sie müssen sich weiterhin was trauen und eben mitunter auch mal gegenseitig ermuntern, sich auf höhere Stellen zu bewerben oder im Privaten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und eigener Karriere zu fordern“, erklärte Simmler.

Neben der Ersten Kreisbeigeordneten übermittelte unter anderem Ute Pfaff-Hamann als Kreisfrauenbeauftragte ein Grußwort an die Versammlung. Susanne Lucia Parthen als Gastreferentin präsentierte in ihrem Vortrag einen „Strauß voller Wirklichkeiten“ und inspirierte ihre Zuhörerinnen, gewisse Realitäten auch zu verändern.

Foto: „Frauen haben viele Möglichkeiten, ihre Rechte einzufordern und unbequem zu sein“: Erster Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, Susanne Lucia Parthen, Ute Pfaff-Hamann, Nicole Dein und Jutta Kaufmann (Frauenbeauftragte beim KCA, von links).

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