AfD sieht "nackte Panik bei CDU-Funktionären"

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Die Vorfälle um die Veranstaltung des AfD-Direktkandidaten im Wahlkreis 40, Ulrich Langenbach, in Bruchköbel vor zwei Wochen haben aus Sicht der AfD "zu äußerst einseitigen öffentlichen Reaktionen geführt".

In einer Pressemitteilung habe Langenbach vor allem sehr deutlich kritisiert, dass CDU- und FDP-Mitglieder an einer unter anderem von linksextremen Organisationen initiierten Gegendemonstration teilgenommen hätten. "Unübersehbar war die Fahne der VVN-BdA, die vom Verfassungsschutz 2017 als „eine 'linksextremistisch beeinflusste Organisation' bezeichnet wurde, deren Bestrebungen 'gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung' gerichtet seien. Anstatt sich von derartigen Kräften zu distanzieren, die aus dem Umfeld dieser 'dem orthodox-kommunistischen Antifaschismus Verpflichteten' (Hessischer Verfassungsschutz 2017) zuzurechnen sind, versuchte daraufhin der CDU-Kreisgeschäftsführer Martin Fischer, die AfD-Veranstaltung als 'am Rande der Bedeutungslosigkeit' zu diskreditieren", heißt es in einer Pressemitteilungd er AfD. Langenbach empört sich: „Solcher Reaktionen zeigen doch die nackte Panik der CDU-Funktionäre angesichts weiter fallender Umfragewerte im Vorfeld der Landtagswahl. Anstatt an unserer öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen und sich sachlich mit meinem Wahlprogramm auseinanderzusetzen, solidarisieren sich selbst Kreistagsabgeordnete, wie Karina Reul, mit verfassungsfeindlichen Gruppen.“

Bezeichnend für das "ausgehöhlte Demokratieverständnis in der öffentlichen Darstellung" seien auch die Versuche, die Angriffe von mindestens zwei Teilnehmern der Gegendemonstration auf die Gaststätte des Bürgerhauses und auf Organisatoren der AfD Veranstaltung runterzuspielen. „Das hat Methode“, so der Sprecher des AfD-Ortsverbandes Hanau, Klaus Dippel, der mit seinen Veranstaltungen schon aus 8 Gaststätten durch direktes Einwirken von außen vertrieben worden sei. „Eingeschüchterte Wirte sagen unter der Hand, es hätte sich etwas geändert in ihrem Deutschland, in dem man inzwischen bedroht und beleidigt wird und in dem Vermummte den Frieden ihres Hauses stören.“ Angezeigt werden – wie in Bruchköbel - solche Vorfälle meist nicht, weil es „eh nichts bringt außer Ärger und Bürokratie“. So erscheinen diese Fälle auch nicht in der Statistik, "mit der ohnehin den Bürgern eine Sicherheit eingeredet werden soll, die in keiner Weise mit der wahrgenommenen Realität übereinstimmt", so die AfD.

Und weiter: "Zu diesem Thema gehören auch zerstochene Reifen an Fahrzeugen der Besucher von AfD-Veranstaltungen und sogar eines Kreistagsabgeordneten oder Anschläge zum Beispiel gegen die Häuser der Parteisprecher Wissenbach und Dr. Maaß. Ein schlimmer Anschlag mit erheblichem Sachschaden erfolgte vor wenigen Wochen auf das Haus des AfD-Sprechers in Bad Nauheim, bei dem die Verletzung von Personen billigend in Kauf genommen wurde. Auch in 2018 gehören beschmierte Häuser oder angezündete PKW zum Repertoire der linken Kampfgruppen, ohne dass sich die Vertreter der Altparteien daran stören. So hat weder der Hessische Innenminister, noch der CDU-Landtags­abgeordnete und Fraktionsvorsitzende der CDU im MKK, Michael Reul, derartige Gewaltakte verurteilt. Reul könnte sich Nachhilfe in Demokratieverständnis bei Hans-Peter Friedrich holen. Dieser hatte am vergangenen Wochenende einem CSU-Parteikollegen, der auf einer Gegendemo zum AfD-Parteitag sprechen wollte und dort mit Eierwürfen der Antifa attackiert wurde, 'zugetwittert': 'Wie konnte er glauben, dass die #Linksfaschisten Demokraten sind?' Friedrich muss es wissen, er war ja mal Bundesminister des Inneren."

„Gut ist, dass immer mehr Menschen hier im Main-Kinzig-Kreis, in Hessen und in ganz Deutschland begreifen, dass Parteien und deren Vertreter mit einem so verzerrten Demokratieverständnis unserem Land schlimmen Schaden zufügen“, erklärt AfD-Kreissprecher Maaß zum Umgang der Vertreter der Altparteien mit Vorfällen, wie dem in Bruchköbel: „Wir erwarten am 28. Oktober ein hervorragendes Wahlergebnis. Die AfD wird mit einer starken Fraktion im hessischen Landtag dafür sorgen, dass Demokratie wieder im Sinne des Grundgesetzes verstanden wird.“

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