Nordmainische S-Bahn als wichtiges Puzzleteil

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Der Regionalverband FrankfurtRheinMain vertritt 75 Städte und Gemeinden, darunter auch den Westen des Main-Kinzig-Kreises. 

​Rund 2,3 Millionen Menschen leben im „Speckgürtel“ rund um die Main-Metropole – Tendenz steigend. Das hat Folgen: Insbesondere dem Thema Mobilität kommt eine immer größere Bedeutung zu. Damit die vielen Pendler, die täglich im Rhein-Main-Gebiet unterwegs sind, auch künftig schnell und komfortabel von A nach B kommen, sind neue Verkehrsprojekte – beispielhaft genannt seien hier die Nordmainische S-Bahn oder die Regionaltangente West, die den Frankfurter Hauptbahnhof  entlasten soll, von Nöten. Wie deren Umsetzung schneller Realität werden kann, darüber sprachen die Hanauer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Katja Leikert, und CDU-Landtagskandidat Max Schad mit Thomas Horn, Direktor des Planungsverbandes FrankfurtRheinMain.

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass das im Koalitionsvertrag vorgesehene Planungs- und Baubeschleunigungsgesetz ein Schritt in die richtige Richtung sei. Wünschenswert sei darüber hinaus ein Sondergesetz für Metropolregionen wie das RheinMainGebiet, um – angelehnt an die Verkehrsprojekte Deutsche Einheit – dem Anspruch als wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und kultureller Motor der Region noch stärker als bislang gerecht werden zu können.

Katja Leikert sprach sich eindringlich für einen stärkeren Schulterschluss der Kommunen untereinander und einen Blick über den eigenen Tellerrand hinaus aus. Ziel müsse es sein, die Metropolregion Frankfurt als Ganzes weiterzuentwickeln und dabei auch die Region östlich von Frankfurt, also den Altkreis Hanau, nicht abzuhängen. Ein Herzensanliegen ist für Leikert weiterhin der Bau der Nordmainischen S-Bahn, für deren Umsetzung sie sich seit ihrem Einzug in den Deutschen Bundestag kontinuierlich auf allen Ebenen stark macht. Ein weiterer Schritt könnte dann eine Regionaltangente Ost als Vollendung des Ringverkehrs im Ballungsraum sein.

Bei Thomas Horn stieß Leikert mit ihren Anliegen auf offene Ohren. Auch in Zukunft wollen sie und der Chef des Regionalverbandes in Kontakt bleiben. Die Bundestagsabgeordnete will auch in den Reihen ihrer hessischen Kollegen in Berlin für ein konzertierteres Vorgehen werben, um alle Kräfte zu bündeln.

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