Forderung: A 13 für alle Grundschullehrkräfte

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Mit einem 4. landesweiten Aktionstag „A 13 für alle“, an dem sich die Kreisverbände der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aus dem Main-Kinzig-Kreis beteiligen, will die GEW erneut die Aufmerksamkeit auf die bisher mangelnde Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit der Grundschullehrerinnen und -lehrer durch die politisch Verantwortlichen lenken.

Bei dem Aktionstag im November handelt es sich um den Tag des Jahres, an dem die Bezahlung von Grundschullehrkräften im Vergleich zu allen anderen Lehrämtern in Hessen endet.

Die Kreisverbände aus dem Main-Kinzig-Kreis werden zu dem Aktionstag die „Alternativen Märchenfestspiele“ beisteuern. Gezeigt wird ein Trauerspiel der hessischen Bildungspolitik in drei Bildern, das unterhaltsam die schulischen Probleme darstellt. „Das Trauerspiel wird am Mittwoch, dem 14.11.2018 um 14.00 Uhr in der Aula der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach gezeigt“, teilt Ingabritt Bossert, Kreisvorsitzende der GEW Hanau, mit und lädt die Grundschullehrkräfte und Interessierte ein.

Die Länder Berlin und Brandenburg haben mit der Aufwertung des Grundschullehramtes für alle Lehrerinnen und Lehrer 2017 begonnen, Sachsen zieht im Januar 2019 nach. Schleswig-Holstein verfolgt einen Stufenplan, Thüringen plant die Anhebung und NRW hat sie bereits zugesagt. „Angesichts der Entwicklung in den anderen Bundeländern und vor dem Hintergrund anhaltenden Lehrkräftemangels an Hessischen Grundschulen ist ein weiteres Zögern nicht zu verstehen. Die neuen Hessische Landesregierung sollte A 13 für die Grundschullehrerinnen und –lehrer umgehend auch in Hessen umzusetzen“, fordert Heike Rickert-Fischer, Kreisvorsitzende der GEW Gelnhausen.

Hessen hat dabei für die Anhebung der Bezüge der Grundschullehrkräfte die denkbar besten Voraussetzungen. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern haben Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte in Hessen die gleiche Ausbildungsdauer. Dennoch verdienen Haupt- und Realschullehrkräfte in Hessen immer noch eine ganze Gehaltsstufe mehr. Hessen gehört zu den finanzstärksten Bundesländern. Die GEW hat festgestellt, dass im laufenden Hessischen Haushalt 2018-2022 die Finanzmittel für die Höherbewertung der Grundschullehrkräfte vorhanden sind. Grundschullehrkräfte arbeiten ebenso wie ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Schulformen nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, fördern Kinder individuell, arbeiten inklusiv und tragen entscheidend zur sozialen und kulturellen Persönlichkeitsentfaltung des einzelnen Kindes bei. Ihre diagnostischen Kompetenzen und ihre systemische Beratung werden von Eltern gewünscht und geschätzt.

„Ohne Grundschullehrkräfte geht Grundschule nicht! Sie fehlen in Hessen allerorten. Deshalb ist es ist höchste Zeit für mehr Anerkennung und Wertschätzung — A 13 für Grundschullehrkräfte ist überfällig!“, fordert Günther Fecht vom GEW-Kreisverband Schlüchtern abschließend.

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