Kreisvorsitzende Leikert nach Parteitag: "Die CDU lebt"

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Der CDU-Parteitag in Hamburg war auch für die Delegierten aus dem Main-Kinzig-Kreis an Spannung nicht zu überbieten. Und die Wahl von Annegret Kramp-Karrenbauer zur neuen Parteivorsitzenden wurde im Vorfeld nicht von allen favorisiert. Die CDU-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Dr. Katja Leikert hörte bei der der Vorstellung der drei Kandidaten ganz genau zu – und wählte dann Kramp-Karrenbauer, wie sie anschließend im Interview verriet.

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Hat sich mit Annegret Kramp-Karrenbauer ihre Favoritin durchgesetzt?
Katja Leikert: „Mit Annegret Kramp-Karrenbauer, Friedrich Merz und Jens Spahn hatten wir drei hervorragende Kandidaten für den Parteivorsitz. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dessen Ausgang man bis zum Schluss nicht vorhersagen konnte. Am Ende hat ‚AKK‘ die Mehrzahl der Delegierten am meisten überzeugt - auch mich.“

Was hat bei dieser knappen Entscheidung schließlich den Ausschlag gegeben?
Katja Leikert: „Ich denke, dass die kämpferische Rede von Annegret Kramp-Karrenbauer letztendlich den Ausschlag gegeben hat. Sie hat es geschafft, mit klaren Ansagen, Haltung und der ihr eigenen integrierenden Art nicht nur den Kopf, sondern auch die Herzen der Delegierten zu erreichen. Diese Stimmung war im Saal förmlich greifbar.“

Und was sind die wichtigsten Punkte, die die neue CDU-Vorsitzende nun angehen muss?
Katja Leikert: „Die Themen liegen auf der Straße: Sicherheit, Digitalisierung, Umwelt- und Klimaschutz, Bildung und Forschung, Infrastruktur... Und dann steht im kommenden Jahr die Europawahl vor der Tür. Auch hier geht es um eine Richtungsentscheidung. Die EU ist das größte Friedensprojekt aller Zeiten - aber alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Und manchmal merkt man erst, wieviel etwas wert ist, wenn man droht, es zu verlieren - fragen Sie da mal die Briten.“

Welche Botschaft geht von diesem CDU-Parteitag in Hamburg aus?
Katja Leikert: „Die CDU lebt. Das haben die vergangenen Wochen überdeutlich gezeigt. Tausende Mitglieder haben an den acht Regionalversammlung teilgenommen oder die Veranstaltungen am TV oder im Netz verfolgt. Auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis wurde bei unserer eigenen Kreiskonferenz intensiv diskutiert, wer die Nachfolge von Angela Merkel antreten soll. Erwartungsgemäß gab es kein einheitliches Meinungsbild, wer den Parteivorsitz übernehmen soll. Aber das ist in einer Volkspartei auch nicht zu erwarten. Unsere Kraft liegt in der Vielfalt. Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen und dieses neue Kapitel aktiv mitzugestalten. Wenn nicht jetzt, wann dann?“

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