Sichtbare Erfolge nach Bahnhofskonferenzen

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Zweite Runde der Bahnhofskonferenzen: Vertreter der Bahn sowie aus zwölf Kommunen des Kreises haben über die aktuelle Situation an Bahnhöfen im Kreisgebiet gesprochen.

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Dazu hatte der Main-Kinzig-Kreis erneut ins Forum eingeladen. „Es ist wichtig für die Pendlerinnen und Pendler wie auch für die Verwaltungen, auf dem kurzen Weg Störungen zu melden und auch schnell Ergebnisse zu sehen. Hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen“, resümierte Verkehrsdezernent Winfried Ottmann. Allerdings meldeten mehrere Kommunen auch diesmal Missstände.

Mit Leif Niklas Wulf und Hartmut Schwarz standen unter anderem zwei Experten aus dem Bahnhofsmanagement der Bahn Rede und Antwort. Wulf, Leiter des Bahnhofsmanagements Kassel, das unter anderem für die Stationen in der Kreismitte und im Ostkreis zuständig ist, berichtete dabei von einer neuen Art Hausmeisterservice, die zügig und unbürokratisch einfache Aufträge abarbeite. Durch dieses „Team Stationsbetreuung“ sei eine Vielzahl von Kritikpunkten der ersten Bahnhofskonferenz bereits erledigt. Als Beispiel nannte er die Bahnhöfe in Schöneck, an denen sämtliche Aufträge angegangen und schon abgeschlossen wurden. Hartmut Schwarz, Leiter des Bahnhofsmanagements Frankfurt bestätigte die wirkungsvolle Arbeit auf für die Arbeit an den Stationen in seinem Zuständigkeitsbereich.

Im April hatten die Bürgermeister und die Deutsche Bahn das erste Mal beraten und Verbesserungs- und Reparaturwünsche zusammengetragen. Seit diesem ersten Treffen hat die Deutsche Bahn an mehreren Stationen neue Vitrinen anbringen, Unterführungen und Stromkästen reinigen, kaputte Elemente austauschen und gefährliche Abschnitte besser sichern lassen. Die Deutsche Bahn wie auch der Rhein-Main-Verkehrsverbund zückten aber auch diesmal die Stifte und schrieben eifrig mit, was aus den Kommunen vorgetragen wurde. Dazu zählten mehrere Unterführungen, deren Kanäle bei ergiebigem Regen immer wieder volllaufen würden sowie ungesicherte Gleisabschnitte. Entsprechende Hinweise kamen unter anderem aus Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster, Langenselbold und Nidderau. Die anwesenden Vertreter aus den Verwaltungen vereinbarten mit der Bahn, sich bei anstehenden Arbeiten künftig eng abzustimmen und auch gegenseitig bei Bedarf zu unterstützen.

„Die Bahnhöfe und insbesondere die Wartebereiche sind das Gesicht der Bahn. Wenn wir mehr Pendler für die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs begeistern wollen, müssen wir das Erscheinungsbild unserer Bahnhöfe weiter verbessern. Das geht nur, indem wir miteinander reden und anschließend schnell und effektiv handeln“, appellierte der Kreisbeigeordnete Ottmann an die Vertreterinnen und Vertreter der Bahn.

Ottmann wertete die Fortschritte an den Bahnhöfen als positiv und sieht eine gute, sachliche Gesprächsatmosphäre als Erfolgsgrundlage, auch die weiteren Kritikpunkte – im Bereich des rechtlich und finanziell leicht Machbaren – rasch zu bearbeiten. Zudem verwies er auf die „3-S-Zentralen“ der Deutschen Bahn, an die sich Bürgerinnen und Bürger direkt wenden können, um Service, Sicherheit und Sauberkeit rund um die Bahn zu verbessern. Es brauche alle Ebenen, um Missstände früh zu erkennen und zu beheben. Die Telefonnummern zu den 3-S-Zentralen, den über 24 Stunden hinweg besetzten Leitstellen, seien an allen Bahnhöfen ausgehängt.

Foto: „Wir müssen das Erscheinungsbild unserer Bahnhöfe weiter verbessern“: Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann (Kopfende, Mitte) bei der zweiten Bahnhofskonferenz in der Kreisverwaltung.

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